Einbruchserie und schwere Unfälle erschüttern Reutlingen

Mehrere Einbrüche und schwere Verkehrsunfälle in Reutlinger Gemeinden sorgen für erhöhte Polizeieinsätze und laufende Ermittlungen.

Von Blaulichtreport3 Min. Lesezeit
Einbruchserie und schwere Unfälle erschüttern Reutlingen

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Am vergangenen Wochenende registrierte das Polizeipräsidium Reutlingen eine Vielzahl von Vorfällen in den Regionen Walddorfhäslach, Lichtenstein, Köngen, Dotternhausen sowie umliegenden Städten. Im Fokus standen sowohl mehrere Einbrüche in Wohnhäuser als auch aufsehenerregende Verkehrsunfälle und polizeiliche Einsätze im Zusammenhang mit Körperverletzungen. Die Ermittlungen laufen, unterstützt von Spezialisten der Kriminaltechnik.

Mehrere Einbrüche in kurzer Zeit

Im Verlauf des Samstags wurden der Polizei mehrere Einbrüche in Wohnobjekte gemeldet:

  • In Walddorfhäslach wurde am Abend ein Wohnhaus in der Stuifenstraße Ziel von Einbrechern. Die Alarmanlage schreckte die Täter ab, sie flüchteten. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen blieb erfolglos.
  • In Lichtenstein drangen Unbekannte bereits am Donnerstag gewaltsam in ein Gebäude am Hangweg ein und entwendeten Wertsachen.
  • In Köngen versuchten Täter in ein Zweifamilienhaus in der Örlensäckerstraße einzubrechen. Zwar gelang das Aufhebeln nicht, doch es entstanden deutliche Aufbruchspuren.
  • In Dotternhausen wurden gleich zwei Vorfälle verzeichnet: Ein Einfamilienhaus in der Bahnhofstraße wies ein aufgehebeltes Fenster auf, das Haus war zum Tatzeitpunkt jedoch leer und blieb unbehelligt. In der Gartenstraße wurde ein weiteres Haus durch eine unverschlossene Terrassentür betreten – hier wurden mehrere hundert Euro Bargeld aus einem Schrank gestohlen.
  • Der entstandene Sachschaden lässt sich derzeit noch nicht beziffern. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

    Unfallgeschehen im Fokus

    Neben den Einbrüchen wurde die Polizei auch zu mehreren teils schweren Verkehrsunfällen gerufen:

    • Am Samstagnachmittag kam es auf der Strecke zwischen Metzingen und Rommelsbach zu einem Unfall: Ein Toyota Yaris geriet auf eine Verkehrsinsel. Drei Beteiligte – darunter ein 69-jähriger Dacia-Fahrer und ein 52-jähriger Mann – wurden medizinisch versorgt. Auslaufende Betriebsstoffe verschmutzten eine angrenzende Fläche, ein Vertreter des Umweltschutzamtes war vor Ort.
    • Bei einer Frontalkollision auf der Straße 230 zwischen Gönningen und Genkingen wurden drei Personen leicht verletzt. Ein 34-jähriger Golf-Fahrer geriet in einer scharfen Rechtskurve in den Gegenverkehr. Die Straße musste zeitweise komplett gesperrt werden. Beschädigt wurden zudem ein Zaun, ein Baum und eine Grünfläche. Insgesamt waren etwa 30 Einsatzkräfte im Einsatz.
    • Ein folgenschwerer Überholvorgang ereignete sich auf der B465: Ein 25-jähriger BMW-Fahrer stieß beim Überholen frontal mit einem entgegenkommenden Nissan Qashqai zusammen. Der 77-jährige Nissan-Fahrer und seine 74-jährige Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen. Die Unfallaufnahme und Fahrbahnreinigung dauerten bis in den Abend, währenddessen wurde der Verkehr umgeleitet.
    • Weitere polizeiliche Einsätze: Körperverletzungen und Rettungsaktionen

      • In der Fleischmannstraße in Neckar wurde am Sonntagmorgen ein 42-jähriger Mann bei einer Auseinandersetzung leicht verletzt. Die Täter, die mehrfach gegen seinen Kopf traten, konnten später identifiziert und festgenommen werden.
      • In Esslingen/Nürtingen rettete die Feuerwehr am späten Samstagabend eine betrunkene und unterkühlte Person aus einem Bach bei Tiefenbach. Der Mann wurde ambulant versorgt.
      • Im Bereich Auf Bollen in Balingen erlitt ein 18-Jähriger in der Nacht zum Sonntag nach längerer Gewaltanwendung durch zwei Unbekannte Verletzungen. Die Polizei ermittelt.
      • In Bitz (ZAK) kam es Samstagnachmittag zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Mazda und einem Kleinkraftrad Simson. Der 15-jährige Zweiradfahrer missachtete beim Linksabbiegen die Vorfahrt, stürzte und wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird auf etwa 3.000 Euro beziffert.
      • Ermittlungsstand und Ausblick

        Die Polizei ist weiterhin mit der Aufklärung der Einbruchsfälle, der Analyse der Verkehrsunfälle sowie der Bearbeitung der sonstigen Einsätze beschäftigt. Spezialisten der Kriminaltechnik unterstützen die laufenden Ermittlungen, um Spuren zu sichern und Tathergänge zu rekonstruieren.

        Weitere Entwicklungen zu den einzelnen Fällen wird das Polizeipräsidium Reutlingen nach Abschluss der Ermittlungen bekanntgeben.

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