Kurzmitteilung: Streit am Bahnhof Friesenheim eskaliert
Nach einer körperlichen Auseinandersetzung wurde der Gleisbereich kurz gesperrt – Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Am Bahnhof Friesenheim ist es nach einer Beziehungsstreitigkeit zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 44-jährigen deutschen und einem 31-jährigen rumänischen Staatsangehörigen gekommen. Nach Angaben aus der Mitteilung soll der 44-Jährige die Frau getreten und geschlagen haben.
Auseinandersetzung am Bahnhof
Die Situation eskalierte den Angaben zufolge im Bereich des Bahnhofs Friesenheim. Zeugenaussagen zufolge griff der Mann die Frau körperlich an. Im Anschluss verließ er den Ort zunächst wieder.
Später betrat der 44-Jährige den Gleisbereich, um einen Gegenstand herauszuholen. Dieses Verhalten führte zu einer Gleissperrung. Die Gleise waren insgesamt für etwa 20 Minuten gesperrt.
Verletzte Frau medizinisch versorgt
Die Frau erlitt leichte Verletzungen und wurde durch einen Rettungswagen medizinisch erstversorgt. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand enthält die Mitteilung nicht.
Polizei ermittelt
Die Landespolizei traf den 44-Jährigen an seiner Wohnanschrift an. Gegen den Mann wurden Ermittlungen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung aufgenommen.
Warnung vor Aufenthalten im Gleisbereich
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ein unbefugter Aufenthalt im Gleisbereich lebensgefährlich ist. Züge fahren mit Geschwindigkeiten von über 160 Stundenkilometern, können Hindernissen nicht ausweichen und benötigen einen sehr langen Bremsweg.
Immer wieder komme es durch Unachtsamkeit zu tödlichen Unfällen, heißt es weiter. Auch der Versuch, eine Strecke über die Gleise als Abkürzung zu nutzen, könne schwerwiegende Folgen haben.
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