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Fellbach ruft zur Tigermückenbekämpfung im Herbst auf

Von Fellbachs Redaktion1 Min. Lesezeit

Die Stadt Fellbach bittet darum, mögliche Brutstätten der Asiatischen Tigermücke auch im Herbst zu beseitigen. Wasser sammelt sich etwa in Regentonnen, Blumentopfuntersetzern, Gießkannen und anderen Behältern in Gärten, auf Balkonen und auf Freiflächen.

Die Weibchen legen ihre Eier knapp oberhalb der Wasseroberfläche an den Innenwänden wassergefüllter Gefäße ab. Steigt der Wasserstand, können daraus Larven schlüpfen. Larven sind junge Entwicklungsformen der Mücke. Die Eier überstehen laut Stadt Trockenheit und winterliche Minustemperaturen. Sinkende Temperaturen allein beendeten das Problem daher nicht.

Behälter regelmäßig reinigen

Kleine Wasserbehälter sollten mindestens einmal pro Woche vollständig geleert und gereinigt werden. Vor dem Einlagern für den Winter empfiehlt die Stadt, die Innenwände mit einer Bürste abzuschrubben. Anschließend sollten die Gefäße umgedreht oder überdacht gelagert werden. Regentonnen sollten mit einem Deckel oder einem engmaschigen Netz abgedeckt sein.

Die auffällige schwarz‑weiße Zeichnung ist ein Erkennungsmerkmal der Asiatischen Tigermücke. Ihre Stiche können Schwellungen verursachen; außerdem kann die Art verschiedene Krankheitserreger übertragen. „Wir bitten Gartenbesitzer auch weiterhin, die Wasserquellen im Auge zu behalten“, sagt Szilard Szabo, Ordnungsamtsleiter der Stadt Fellbach.

Wer Larven in einem Wasserbehälter entdeckt, kann laut Mitteilung in der Apotheke sogenannte Bti-Tabletten besorgen und sie nach der jeweiligen Anweisung anwenden. Damit lassen sich die Larven gezielt im Wasser bekämpfen.

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