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Kinderhaus Pfiffikus wird für rund 905.000 Euro saniert

Von Fellbachs Redaktion2 Min. Lesezeit
Schule und Kita

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Das Kinderhaus Pfiffikus in Fellbach soll von Ende Juli 2027 bis voraussichtlich Ende Juli 2028 saniert werden. Dabei wird das Gebäude erneuert und repariert. Der Gemeinderat beschloss das Vorhaben am 29. September. Die Verwaltung schätzt die Kosten auf rund 905.000 Euro. Die Arbeiten können nur stattfinden, wenn das nötige Geld in den Haushaltsplänen bereitgestellt wird. Diese Pläne legen fest, wofür die Stadt Geld ausgeben kann.

Geplant sind unter anderem neue Anlagen zur Ableitung des Wassers, Arbeiten an der Elektrotechnik und modernisierte Toiletten- und Waschräume. Eine vollständige Sanierung zum Energiesparen ist nicht vorgesehen. Einzelne Maßnahmen sollen aber den Energieverbrauch senken und im Sommer besser vor Hitze schützen. „Wir wollen das Gebäude so ertüchtigen, dass es noch eine Lebenszeit von 10 bis 15 Jahren hat“, sagte Baubürgermeisterin Beatrice Soltys.

Kita und Hort ziehen in Modulbauten

Während der Bauarbeiten soll die Kindertagesstätte in Gebäude aus vorgefertigten Teilen auf dem Parkplatz am Max-Graser-Stadion umziehen. Diese Modulbauten bestehen aus mehreren Bauabschnitten. Die Kita soll in den zweiten Bauabschnitt ziehen. Ihre Rückkehr ins Kinderhaus ist für Anfang August 2028 vorgesehen. Der Hort betreut Schulkinder und ist derzeit im Untergeschoss. Er soll mit Beginn der Arbeiten in den ersten Bauabschnitt der Modulbauten wechseln.

Auch für die Zeit danach ist eine neue Aufteilung der Schulkindbetreuung geplant. Der Hort soll in den Modulbauten bleiben. Die Schülerbetreuung aus dem Untergeschoss der Silcherschule soll ebenfalls dorthin ziehen. Dort werden die Kinder bisher bis höchstens 14 Uhr betreut. Angedacht ist, beide Angebote ab September 2028 im zweiten Bauabschnitt zusammenzuführen. Sie sollen dann gemeinsame Räume und eine gemeinsame Organisation haben. Das soll mehr Betreuungsplätze und einen flexibleren Einsatz der Mitarbeitenden ermöglichen. Außerdem sollen zusätzliche Angebote für die Bildung und Erziehung der Kinder entstehen.

Durch die Umzüge werden Räume im Kinderhaus, in der Silcherschule und im ersten Bauabschnitt der Modulbauten frei. Sie könnten Fellbacher Vereinen als Ersatzräume dienen, die vom Verkauf des KunstWerks betroffen sind. Wie die Räume konkret genutzt werden, wird noch geplant.

Gemeinderat will Kosten und Bauverlauf im Blick behalten

Bei den Gesprächen ging es um mögliche Überraschungen bei der Sanierung des alten Gebäudes. Franz Plappert (CDU) bat deshalb um einen Zwischenbericht im Ausschuss für Stadtentwicklung, Klimaschutz und Mobilität. Andreas Möhlmann (SPD) nannte die Kosten hoch. Er sagte aber, eine Sanierung sei günstiger als ein Neubau. Ralf Holzwarth (FW/FD) betonte, es gehe um notwendige Arbeiten und nicht um eine vollständige Sanierung. Sonita Halmer (Grüne) sprach sich für die Investition aus. Sie mahnte, auf die Kosten und die Begleitung der Kinder und Familien zu achten. Jörg Schiller (Die Stadtmacher) betonte: Das Gebäude müsse für Kinder und die Fachkräfte für ihre Betreuung sinnvoll nutzbar sein. Dabei solle auch der Schutz vor Hitze bedacht werden.

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