40 Jahre im Dienst von Freudenstadt

Bautechniker Klaus Heinzelmann wurde für seine lange Tätigkeit geehrt – der 72-Jährige arbeitet weiter und denkt nicht an den Ruhestand.

40 Jahre im Dienst von Freudenstadt
Bild zum Beitrag© Neues aus Freudenstadt

In der Stadt Freudenstadt ist eine seltene Mitarbeiterehrung gefeiert worden. Klaus Heinzelmann, Bautechniker im Amt für Stadtentwicklung, blickt auf 40 Jahre im öffentlichen Dienst zurück. Zugleich steht er mit 72 Jahren noch immer im Berufsleben und denkt offenbar nicht an den Ruhestand.

Ein Jubiläum mit besonderer Kontinuität

Die Ehrung fand in einer kleinen Feierstunde im Rathaus statt. Oberbürgermeister Adrian Sonder gratulierte dem Jubilar persönlich. Heinzelmann arbeitet bereits mit dem vierten Stadtoberhaupt zusammen und hat damit über Jahrzehnte hinweg verschiedene Phasen der Stadtentwicklung begleitet.

Der Anlass unterstreicht nicht nur die Dauer seiner Tätigkeit, sondern auch die besondere Beständigkeit in einer Verwaltung, die über Jahre hinweg auf Erfahrung und Verlässlichkeit angewiesen ist. Heinzelmann selbst beschreibt seine lange Laufbahn mit deutlichen Worten: Es habe in all den Jahren bei der Stadt Freudenstadt keinen einzigen Tag gegeben, an dem er ungern zur Arbeit gegangen sei.

Würdigung durch die Stadtspitze

Adrian Sonder hob in seiner Gratulation die Treue, die wertvolle Arbeit und die Zuverlässigkeit des Jubilars hervor. Die Wertschätzung fiel ausdrücklich als Anerkennung für eine außergewöhnlich lange und kontinuierliche Beschäftigung aus.

Den Glückwünschen schlossen sich auch Kerstin Harzer, die Personalratsvorsitzende der Stadtverwaltung, sowie die Amtsleiter Christine Schwarz vom Haupt- und Personalamt und Thomas Gärtner vom Amt für Stadtentwicklung an.

Mitwirkung an markanten Projekten

Klaus Heinzelmann hat nach Angaben der Stadt an mehreren prägenden Projekten mitgearbeitet, darunter am Panoramabad. Seine fachliche Erfahrung sei in der Verwaltung bis heute gefragt.

Gleichzeitig verweist er auf Veränderungen im Arbeitsalltag über die vergangenen vier Jahrzehnte. Früher sei vieles einfacher und auch entspannter gewesen. Heute seien Bauprojekte deutlich komplexer und um ein Vielfaches teurer geworden. Nach seiner Einschätzung sei die Qualität nicht in allen Bereichen im gleichen Maß mitgewachsen.

Vom Architektenbüro zur Stadtverwaltung

Heinzelmann gilt als Quereinsteiger, wie viele andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Freudenstadt. Die ersten 15 Jahre seines Berufslebens arbeitete er in einem Architektenbüro. Zuvor absolvierte er eine Lehre zum Bauzeichner und schloss anschließend die Fachschule für Bautechnik Freiburg als staatlich geprüfter Techniker ab.

Während der Baukrise in den 1980er-Jahren wechselte er zur Stadt. Damals verlor die Branche viele Fachkräfte an den öffentlichen Dienst und an die Industrie. Für Freudenstadt bedeutete das einen Zuwachs an Erfahrung, die in der Verwaltung bis heute genutzt wird.

Privat in Freudenstadt verwurzelt

Heinzelmann stammt ursprünglich aus Aach, lebt aber mit seiner Frau schon seit langem in Freudenstadt. Er ist dreifacher Vater und bezeichnet sich als Familienmensch. Besonders freue er sich heute darüber, Zeit mit seinen Enkelkindern zu verbringen.

Die Bildbeschreibung zur Feierstunde im Dienstzimmer des Oberbürgermeisters zeigt Klaus Heinzelmann gemeinsam mit Thomas Gärtner, Kerstin Harzer, Christine Schwarz und Adrian Sonder. Damit wurde das Dienstjubiläum nicht nur offiziell, sondern auch im persönlichen Rahmen gewürdigt.

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