Besinnliche Seniorenweihnachtsfeier im Oberlinhaus

Freudenstadt feiert Gemeinschaft, ehrenamtliches Engagement und blickt auf wichtige Stadtjubiläen

Besinnliche Seniorenweihnachtsfeier im Oberlinhaus
Bild zum Beitrag© Neues aus Freudenstadt

Die Seniorenweihnachtsfeier im Oberlinhaus in Freudenstadt zeigte erneut, wie sehr das Miteinander und die Gemeinschaft für die älteren Einwohner geschätzt werden. Auch in diesem Jahr war der festlich geschmückte Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Veranstaltung, die in enger Kooperation von Stadt und Stadtseniorenrat organisiert wurde, bot den Gästen einen stimmungsvollen Nachmittag voller Musik, Begegnung und besinnlichen Worten.

Ein Nachmittag der Begegnung und Besinnung

Dr. Anita Zirz, Vorstandsmitglied im Stadtseniorenrat und Stadträtin, begrüßte die Gäste herzlich. Sie erinnerte mit ihren Worten an die Bedeutung des Advents und ermutigte die Anwesenden, „die Herzen zu öffnen und rauszugehen für das Beisammensein“.

Oberbürgermeister Adrian Sonder würdigte das Engagement aller Beteiligten: „Diese Feier ist jedes Jahr etwas ganz Wunderbares.“ Er hob den hohen Stellenwert ehrenamtlichen Engagements in Freudenstadt hervor und forderte auf, sich auch in schwierigen Zeiten auf die vielen positiven Aspekte des Lebens zu besinnen.

Im weiteren Verlauf blickte Sonder auf die Gartenschau 2025 zurück. Die Veranstaltung sei ein Ort der Begegnung gewesen und habe durch die rege Beteiligung einen bleibenden Optimismus in der Stadt hinterlassen. Mehr als 480.000 Besucherinnen und Besucher belegten, was im gemeinschaftlichen Miteinander möglich sei.

Neben dem Blick nach vorn erinnerte der Oberbürgermeister auch an die traditionsreiche Geschichte Freudenstadts. Mit dem 80. Jahrestag der Zerstörung der Stadt am Ende des Zweiten Weltkriegs sei 2025 ein besonderes Gedenken abgehalten worden. Der rasche Wiederaufbau, vielfach als „Wunder Freudenstadt“ bezeichnet, werde bis heute von Fachleuten aus Architektur und Stadtplanung als vorbildhaft angesehen.

Mit Bezug auf die wirtschaftlichen Herausforderungen hob Sonder hervor, dass diese im Vergleich zu den damaligen Problemen klein und lösbar seien. Wichtig sei, Herausforderungen klar zu benennen und gemeinsam anzugehen – idealerweise mit der Freude, die selbst der Name der Stadt trage.

Musik, Tanz und festliche Atmosphäre

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgte für gute Stimmung. Die Formation „Charlott Brass“ begeisterte mit bekannten Advents- und Weihnachtsliedern, während eine Kindergruppe der Tanzschule Hermann mit viel Engagement für weitere Freude sorgte.

Direktor Hartig Hils richtete ein Grußwort an das Publikum, bevor die Gäste bei Kaffee, Kuchen und festlichem Weihnachtsgebäck ins Gespräch kamen. Solche Nachmittage zeigen, welche Bedeutung die Gemeinschaft für das Wohlbefinden vieler Senioren hat.

Blick zurück und nach vorn

Die Feier bot nicht nur Anlass zu Rückblick und Gedenken, sondern auch zu Optimismus für die Zukunft. Der Zusammenhalt und das Engagement in Freudenstadt werden so einmal mehr zum Vorbild.

Veranstaltungen wie die Seniorenweihnachtsfeier verdeutlichen, wie durch Engagement und Gemeinschaftssinn Traditionen erhalten und das soziale Leben in der Stadt aktiv gestaltet werden.

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