Freudenstadt plant mehrere Millionen Euro für Schulen und Schulhöfe

Investitionen sollen unter anderem Hartranft-Grundschule, Falkenrealschule und Theodor-Gerhardt-Schule zugutekommen; Rahmen bieten u. a. das Startchancen-Programm und Förderunterstützung.

Bürgermeister Wolfgang Fahrner, Saskia Esken und Oberbürgermeister Adrian Sonder im Gespräch
Bürgermeister Wolfgang Fahrner, Saskia Esken und Oberbürgermeister Adrian Sonder im Austausch© Volker Rath / Stadtverwaltung Freudenstadt

Die Stadt Freudenstadt will in den kommenden Jahren mehrere Millionen Euro in ihre Bildungslandschaft investieren. Das ist das Ergebnis eines Austauschs im Rathaus, an dem die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken, Oberbürgermeister Adrian Sonder und Bürgermeister Wolfgang Fahrner teilgenommen haben.

Investitionen an mehreren Schulen geplant

Nach Angaben der Stadt sollen Mittel in die Hartranft-Grundschule, die Falkenrealschule und die Theodor-Gerhardt-Schule fließen. Für die Theodor-Gerhardt-Schule ist ein neuer Schulhof vorgesehen.

Oberbürgermeister Sonder betonte, die finanzielle Lage der Stadt sei sehr angespannt. Trotz eines stringenten Sparkurses setze Freudenstadt bei den Investitionen einen klaren Schwerpunkt auf Bildung. Die aktuelle Situation dürfe nicht zulasten der Kinder gehen.

Bundesprogramm als möglicher Rahmen

Saskia Esken begrüßte diese Ausrichtung und verwies auf das Startchancen-Programm von Bund und Ländern. Dieses sieht über einen Zeitraum von zehn Jahren insgesamt 20 Milliarden Euro für die gezielte Förderung von rund 4.000 Schulen vor, die vor besonderen Herausforderungen stehen.

Nach Darstellung der Bundestagsabgeordneten sei die lange Laufzeit des Programms außergewöhnlich. Zugleich hob sie hervor, dass sich die Förderung am Bedarf orientiere und nicht nach dem Gießkannen-Prinzip erfolge.

Bedarf auch im ländlichen Raum

Bürgermeister Fahrner, zu dessen Dezernat der Bereich Bildung gehört, bestätigte den Handlungsbedarf in Freudenstadt. Auch im ländlichen Raum steige die Zahl der Problemfälle.

Als zielführend bewertete Oberbürgermeister Sonder den Ansatz, die Planungen gemeinsam mit den Schulen voranzubringen. Am Beispiel der Hartranft-Grundschule werde deutlich, dass dadurch Prozesse angestoßen werden könnten, die über die reine Raumplanung hinausgingen.

Themen Übergang und Inklusion

Saskia Esken sieht darüber hinaus Potenziale beim Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule sowie beim Thema Inklusion.

Unterstützung für Zuschussantrag zur David-Fahrner-Halle

Unterstützung sagte die Bundestagsabgeordnete auch für den Zuschussantrag der Stadt Freudenstadt zur David-Fahrner-Halle zu. Nach Angaben der Stadt muss die Halle zum Erhalt der Gebäudesubstanz dringend saniert werden. Sie ist demnach sowohl für den Schulsport als auch für den Vereinssport in der Stadt unverzichtbar.

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