Freudenstadt verabschiedet zweite HIPPY-Generation

Abschlussfest mit Picknick im Park Courbevoie für künftige Erstklässler und ihre Familien

Das Bild zeigt (hinten von links) Yusuf Körpe, Erika Sauter-Bartholomä, Vlasta Robal, (vorne von links) Amman Hussein, Talin Nemra, Aram Barsekian, Filip Miljkovic und Benett Luda.
Das Bild zeigt (hinten von links) Yusuf Körpe, Erika Sauter-Bartholomä, Vlasta Robal, (vorne von links) Amman Hussein, Talin Nemra, Aram Barsekian, Filip Miljkovic und Benett Luda.© Michael Bartholomä

In Freudenstadt ist die zweite Generation von HIPPY-Kindern nach erfolgreicher ein- oder zweijähriger Vorbereitungszeit auf die Schule verabschiedet worden. Gefeiert wurde dies mit einem Picknick im Park Courbevoie.

Das HIPPY-Programm, kurz für „Home Interaction for Parents of Preschool Youngsters“, gibt es seit 2024 in Freudenstadt. Es richtet sich an zugewanderte Familien mit Vorschulkindern und stärkt das Lernen innerhalb der Familie. Eltern werden dabei von geschulten Mitarbeitern unterstützt und lernen, wie sie mit den HIPPY-Lernmaterialien ihre Kinder auf den Schulstart vorbereiten können.

Abschlussfest mit Urkunden und Gesprächen

Beim Abschlussfest wurden die künftigen Erstklässler mit Urkunden und kleinen Geschenken verabschiedet. Die Familien brachten zudem kulinarische Spezialitäten aus ihrer Heimat mit, die gemeinsam bei einem Picknick verzehrt wurden.

Als Gast war erneut der Schulleiter der Hartranft Grundschule, Michael Schwarze, eingeladen. Er beantwortete Fragen der Eltern und gab Hinweise, wie sie den Lernerfolg ihrer Kinder zuhause unterstützen können. Nach seinen Hinweisen ist es wichtig, dass sich Kinder auch zuhause viel mit Büchern beschäftigen. Eltern sollten ihren Kindern möglichst oft vorlesen, gemeinsam Bilderbücher anschauen und über deren Inhalte sprechen.

Vorbereitung auf die Schule

Im HIPPY-Programm haben sich die Kinder nach Angaben der Stadt bereits intensiv mit bebilderten Themenbüchern und dazugehörigen Übungsheften beschäftigt. Auch kreative Tätigkeiten wie Malen und Basteln fördern die Feinmotorik. Darüber hinaus tragen Spielen im Freien und Klettern zur Entwicklung der Kinder bei.

Nach Angaben der Stadt berichteten die Familien, dass ihnen die Arbeit mit den HIPPY-Materialien große Freude bereitet habe. Nun steht für die Kinder der nächste Schritt bevor: Zwei Kinder werden an der Hartranft Grundschule eingeschult, die übrigen an den Grundschulen in Dietersweiler und Wittlensweiler.

Neue Plätze nach den Sommerferien

Die freiwerdenden HIPPY-Plätze sollen nach den Sommerferien neu besetzt werden. Erste Aufnahmegespräche laufen bereits.

Weitere Informationen

Nähere Informationen zum HIPPY-Programm gibt es auf den folgenden Internetseiten:

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: