Freudenstadt feiert Erfolg seines HIPPY-Programms
Frühförderung für Einwandererkinder soll auf weitere Stadtteile ausgeweitet werden

Die Stadt Freudenstadt zieht eine positive Bilanz zum ersten abgeschlossenen Kurs des HIPPY-Programms, das auf die Förderung von Kindern aus Einwandererfamilien vor dem Schuleintritt abzielt. Mit dem Abschluss des ersten Jahrgangs markiert das Projekt einen bedeutenden Schritt für die Integration und den Bildungserfolg junger Familien in der Region.
Das HIPPY-Konzept in Freudenstadt
Im vergangenen Jahr fiel der Startschuss für das Programm HIPPY – Home Interaction for Parents of Preschool Youngsters – in Freudenstadt. Ziel des Bildungs- und Familienprojekts ist es, Eltern durch geschulte Mitarbeitende dabei zu unterstützen, ihre Kinder optimal auf den Schulanfang vorzubereiten.
Nach den Sommerferien werden nun die ersten HIPPY-Kinder eingeschult. Erika Sauter-Bartholomä vom städtischen Kinder- und Jugendreferat, Koordinatorin des Programms, zieht eine erfreuliche Bilanz. Sie hebt hervor, wie rasch das erste Kursjahr vergangen sei und wie positiv die Familien auf die Förderung und Begleitung zurückblicken.
Förderung für Einwandererfamilien
HIPPY richtet sich insbesondere an Einwandererfamilien. Das Programm verfolgt das Ziel, das familiäre Lernen zu stärken und Eltern in ihrer aktiven Rolle bei der Bildung der Kinder gezielt zu unterstützen. Mithilfe der Lernmaterialien und der Anleitung durch das Fachteam konnten die Kinder bereits vor der Einschulung spielerisch und kreativ wichtige Kompetenzen erwerben.
Feierlicher Abschluss und Ausblick
Der Abschluss des ersten Kursdurchgangs wurde im F23 mit einem Familientreffen begangen. Dort erhielten die angehenden Erstklässler Urkunden und kleine Geschenke. Michael Schwarze, Schulleiter der Hartranft-Grundschule, war als besonderer Gast anwesend und gab den Familien wertvolle Tipps, wie sie ihre Kinder auch während der Schulzeit weiter begleiten können. Besonders betonte er die Bedeutung des Vorlesens und gemeinsamen Lesens zu Hause als festen Bestandteil der Förderung.
Die Rückmeldungen der Familien bestätigen den Erfolg: Sie äußerten Dankbarkeit für die Chance, am HIPPY-Programm teilzunehmen, und berichteten von Freude an der gemeinsamen Lernzeit. Nun blicken die Kinder gespannt auf ihren Schulstart.
Ausweitung und neue Chancen für Familien
Nach den Sommerferien werden die freiwerdenden Kursplätze neu besetzt. Die ersten Aufnahmegespräche laufen bereits. Neu ist, dass nach der Einführungsphase nun auch Familien aus den Teilorten von Freudenstadt Zugang zu dem Angebot erhalten können.
Weitere Informationen zum HIPPY-Programm und F23http://www.f23-fds.de
Team und Teilnehmer
Das Projekt wurde begleitet von den HIPPY-Mitarbeitenden Yusuf Körpe und Vlasta Robal sowie Koordinatorin Erika Sauter-Bartholomä. Unter den teilnehmenden Kindern waren Danyil Lysak, Bellal Alhamidi, Azzam Hussein und Aja, die sich über den erfolgreichen Projektabschluss freuten.
Mit Blick auf die positiven Erfahrungen und die bevorstehende Ausweitung zeigt sich: Das HIPPY-Programm nimmt in Freudenstadt Fahrt auf und bietet für viele Familien wichtige Unterstützung auf dem Weg in die Schulzeit.
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