Freudenstadt rüstet sich für den Wintereinbruch
Mit 56 Mitarbeitern, 15 externen Kräften und 600 Tonnen Streugut sorgt die Stadt für sichere Straßen und Wege

Mit dem bevorstehenden ersten flächendeckenden Wintereinbruch stellt sich Freudenstadt auf eine intensive Wintersaison ein. Das Baubetriebsamt der Stadt hat umfassende Vorbereitungen getroffen, um die Straßen, Wege und Plätze für Bürger und Besucher sicher und nutzbar zu halten. Dazu gehören sowohl logistische als auch personelle Maßnahmen, die gemeinsam den Räum- und Streudienst ermöglichen.
Vorbereitung auf den Winter: Menschen und Maschinen im Einsatz
Das Baubetriebsamt (BBA) hat in den vergangenen Wochen gezielt aufgerüstet. Ein Kernteam von 56 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 15 zusätzliche Kräfte aus privaten Unternehmen stehen in Winterdienst-Bereitschaft. Am frühen Morgen und in den Abendstunden sind diese Einsatzkräfte unterwegs, um Eis und Schnee zu beseitigen.
Die Ausstattung umfasst Großfahrzeuge sowie spezielle Gehwegfahrzeuge, die mit Streuer und Schneepflug für verschiedene Einsatzbereiche gerüstet sind. Laut Gabriele Zürn, der Leiterin des Baubetriebsamts, werden die Fahrzeuge bereits bei der Anschaffung so ausgewählt, dass sie im Winter mit wenig Aufwand umgerüstet werden können.
Logistik und Einsatzplanung
Zusätzlich werden Schneeleitpfosten entlang der Fahrbahnen aufgestellt, um die Orientierung bei starkem Schneefall zu gewährleisten.
Ganzjährige Arbeit im Baubetriebsamt
Auch abseits des Winterdienstes bleibt das Baubetriebsamt aktiv. Während der Vegetationsruhe werden umfangreiche Gehölzpflegearbeiten durchgeführt und schon jetzt Blumen für das kommende Frühjahr im Gewächshaus vorbereitet.
Bürgerpflichten im Winterdienst
Neben dem städtischen Winterdienst sind auch die Bürger von Freudenstadt in die Verantwortung eingebunden: Sie müssen laut Satzung die Gehwege entlang ihrer Grundstücke verkehrssicher halten. Die Räum- und Streupflicht gilt:
Bei Bedarf ist mehrfaches Räumen und Streuen erforderlich, die Pflicht endet jeweils um 21 Uhr. Die Stadt stellt dazu kostenloses Streugut zur Verfügung. Weitere rechtliche Informationen finden sich auf der städtischen Website.
Rücksichtnahme und Zusammenarbeit
Alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer können mithelfen, den Winterdienst effizienter zu machen: Fahrzeuge, die in engen Straßen und Kreuzungsbereichen parken, erschweren nicht nur die Arbeit der Räumdienste, sondern behindern auch Rettungsdienste und die Müllabfuhr. Rücksicht und Kooperation sind daher unerlässlich, um eine sichere Mobilität während des Winters zu gewährleisten.
Fazit und Ausblick
Freudenstadt ist gut vorbereitet, um den kommenden Wintereinbruch zu meistern. Mit einer klugen Kombination aus Technik, personeller Planung und der Mithilfe der Bürger bleibt die Stadt auch in den kalten Monaten sicher, mobil und lebenswert.
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