Freudenstadt setzt auf Zukunft und Teamgeist
Stadtverwaltung diskutiert Gartenschau 2025, Digitalisierung und Finanzen, während langjährige Mitarbeitende geehrt werden

Die Stadtverwaltung Freudenstadt hat sich im Rahmen einer Personalversammlung im Kurtheater den aktuellen Herausforderungen gestellt, die weit über das Tagesgeschäft hinausgehen. Im Fokus standen unter anderem die anstehende Gartenschau Baiersbronn 2025, die fortschreitende Digitalisierung sowie die angespannte kommunale Finanzlage. Diese Themen betreffen nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, sondern wirken sich auch auf das Leben der Bürgerinnen und Bürger aus.
Gartenschau und Digitalisierung: Große Themen im Blick
Die bevorstehende Gartenschau 2025 in Baiersbronn ist ein zentrales Projekt, das mit großem Engagement vorangetrieben wird. Die Stadtverwaltung sieht darin eine besondere Chance für die Region. Nach Einschätzung der Verwaltung lässt sich mit gemeinschaftlichem Einsatz viel erreichen und ein Mehrwert für Einwohner und Gäste schaffen. Auch die Digitalisierung bleibt ein zentrales Thema – die Verwaltung steht nach intensiver Vorbereitung kurz vor dem Abschluss eines Projekts, das alle Verwaltungsbereiche betrifft. Ziel ist es, Effektivität und Produktivität langfristig zu steigern.
Oberbürgermeister Adrian lobte dabei die Aufbruchstimmung und die Teamarbeit in der Verwaltung, gerade in unsicheren Zeiten. Auch der Mehraufwand sei eine große Herausforderung gewesen, die jedoch gemeinsam gemeistert werde.
Herausfordernde Finanzlage und Arbeitsbedingungen
Die kommunalen Finanzen bleiben angespannt. Die Verwaltung verfolgt einen Sparkurs und muss gegebenenfalls zusätzliche Einsparungen im laufenden Haushalt umsetzen. Ein kurzfristiges Investitionsprogramm des Bundes sei aus Sicht der Stadt keine nachhaltige Lösung; vielmehr sei eine grundlegende Verbesserung der finanziellen Rahmenbedingungen für Kommunen notwendig.
Die Vereinbarkeit von Innovation und verantwortungsvoller Haushaltsführung ist eine der größten Herausforderungen, der sich die Stadt stellen muss. Die Einführung leistungsorientierter Bezahlung gilt dabei als fair und ausgewogen.
Wertschätzung und Zusammenarbeit im Fokus
Ein Leitmotiv der Versammlung war das gute Miteinander. Kerstin Harzer, Vorsitzende des Personalrats, betonte die Notwendigkeit von Flexibilität, Kreativität und Motivation innerhalb der Verwaltung. Sie hob die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Oberbürgermeister Adrian hervor. Auch die hohe Beteiligung an internen Veranstaltungen wie der Info-Wanderung durch das Gartenschaugelände deutet auf ein positives Arbeitsklima hin.
Holger Eggert von Ver.di Mittelbaden-Nordschwarzwald bewertete den jüngsten Tarifabschluss im öffentlichen Dienst als akzeptablen Kompromiss, der in schwierigen Zeiten beiden Seiten entgegenkommt.
Informationssicherheit und Gesundheitsförderung
Christine Schwarz, die Leiterin des Haupt-Personalamts, stellte die neue Strategie zur Informationssicherheit in der Stadtverwaltung vor. Ergänzend dazu bot die Psychologin Timea Trein von der AOK praktische Tipps zur Stressbewältigung und zum Umgang mit Belastungen an – ein wichtiger Beitrag vor dem Hintergrund zunehmender Aufgaben und Anforderungen.
Ehrungen und Verabschiedungen als Zeichen der Anerkennung
Im Rahmen der Personalversammlung wurden zahlreiche langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Verdienste geehrt. Gleichzeitig wurden einige Kolleginnen und Kollegen verabschiedet, die die Stadt über viele Jahre hinweg geprägt haben.
Ehrungen für langjährige Zugehörigkeit
Verabschiedungen
Ausblick und Zusammenhalt
Mit Blick auf die Zukunft ist die Stadtverwaltung Freudenstadt entschlossen, die Herausforderungen aktiv anzugehen. Die geplante Gartenschau, die weitere Digitalisierung und eine solide Finanzpolitik stehen dabei gleichermaßen im Mittelpunkt. Die Verwaltung und ihre Belegschaft bauen dabei auf Teamgeist, Motivation und gegenseitige Wertschätzung.
Die Veranstaltung verdeutlichte: Mit Engagement und Zusammenhalt lassen sich auch schwierige Zeiten gestalten – zum Wohle der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger.
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