Freudenstadt startet digitalen Chatbot
Neuer lernfähiger Assistent mit Vorlesefunktion unterstützt Bürger – Namensvorschläge bis Januar 2026 gesucht

Die Stadt Freudenstadt setzt einen wichtigen Schritt im Bereich digitaler Bürgerservices: Auf der städtischen Internetseite wird künftig ein Chatbot als digitale Anlaufstelle zur Verfügung stehen. Ziel des neuen Assistenten ist es, Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste dabei zu unterstützen, schneller und unkomplizierter an gewünschte Informationen zu gelangen.
Digitaler Bürgerassistent hilft bei der Navigation
Der digitale Bürgerassistent, der am 15. Dezember freigeschaltet wird, ergänzt das umfassende Online-Angebot der Stadt. Die Internetpräsenz umfasst bereits eine fünfstellige Zahl an Unterseiten. Über das Online-Bürgerbüro können viele behördliche Belange digital erledigt werden – unabhängig von Ort und Zeit, über PC, Tablet oder Smartphone.
Oberbürgermeister Adrian Sonder betont: „Unsere Internetpräsenz ist längst mehr als ein reines Informationsmedium. Sie ist Dreh- und Angelpunkt für die Digitalisierung des Bürgerservices und unserer Dienstleistungen.“
Wie Tamara Schweizer, Digitalisierungsbeauftragte der Stadt, hervorhebt, wird das Angebot kontinuierlich ausgebaut: „Es werden Schritt für Schritt mehr Dienstleistungen sein, die dann auch unabhängig von Ort und Tageszeit am PC, Tablet oder Smartphone in Anspruch genommen werden können.“
Funktion und Besonderheiten des Chatbots
Nutzerinnen und Nutzer können künftig ihr Anliegen direkt in ein Chatfenster auf der Internetseite eintippen. Die Antwort erfolgt nach kurzer Zeit schriftlich. Für sehbehinderte Menschen besteht die Möglichkeit, die Antwort vorlesen zu lassen – ein wichtiger Beitrag zur digitalen Barrierefreiheit.
Die Stadtverwaltung sieht den Service als lernfähige Anwendung: „Der Bot wird am Anfang vielleicht noch nicht perfekt funktionieren, aber er wird durch KI schnell dazulernen. Wir bitten daher, nachsichtig und kritisch zu sein“, erklärt Tamara Schweizer.
Der Chatbot orientiert sich an modernen Kommunikationsgewohnheiten und spricht Nutzerinnen und Nutzer mit „Du“ an.
Namenswettbewerb: Kreativität der Bürgerinnen und Bürger ist gefragt
Bislang trägt der digitale Helfer noch den funktionalen Namen „Bürgerassistent“. Das soll sich ändern: Die Stadt ruft alle Einwohnerinnen, Einwohner und Gäste dazu auf, bis zum 18. Januar 2026 kreative Namensvorschläge einzureichen. Ziel ist ein einzigartiger, einprägsamer Name, der einen Bezug zu Freudenstadt herstellt und freundlich-seriös klingt.
Als Anreiz winken vier Freikarten für „Theater & mehr“ im Kurhaus Freudenstadt. Ideen können entweder per E-Mail oder über ein Online-Formular eingereicht werden.
Online-Formular für Namensideenhttps://survey.lamapoll.de/Chatbot-Namensidee
Ein Ausblick auf die Zukunft des Bürgerservices
Mit dem neuen Chatbot reagiert Freudenstadt auf die wachsenden Anforderungen an einen modernen, digitalen Bürgerservice. Die Verwaltung setzt darauf, dass sich der Assistent durch das Feedback der Nutzer kontinuierlich verbessert und seinen Platz als zentrale Schnittstelle zwischen Stadtgesellschaft und Verwaltung behauptet.
Die kommenden Wochen werden zeigen, welche Namensidee das Rennen macht – und wie gut der neue digitale Helfer von der Bevölkerung angenommen wird.
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