Freudenstadt tauft seinen Chatbot auf FreuDi
Eine Jury wählte den Namen aus mehr als 100 Vorschlägen – zwei Gewinner hatten ihn unabhängig voneinander eingereicht.

Der städtische Chatbot auf der Internetseite der Stadt Freudenstadt hat nun einen Namen: FreuDi. Der Sieger des Ideenwettbewerbs steht damit fest, nachdem eine Jury aus mehreren eingereichten Vorschlägen ausgewählt hatte. Besonders bemerkenswert: Es gibt zwei Gewinner, die denselben Namen vorgeschlagen hatten.
Der Name für den digitalen Helfer
FreuDi soll Besucherinnen und Besucher der Homepage schnell zu den gewünschten Informationen führen. Nach Angaben der Stadt funktioniert das in vielen Sprachen. Mit dem Namen verfolgt die Stadtverwaltung offenbar auch das Ziel, den digitalen Service nahbar und sympathisch zu gestalten.
Die Jury entschied sich am Ende für die Schreibweise FreuDi. Laut Tamara Schweizer, Digitalisierungsbeauftragte der Stadt, gab genau diese Form den Ausschlag. Weitere Vorschläge mit einem ähnlichen Ansatz waren ebenfalls eingegangen.
Große Beteiligung am Ideenwettbewerb
Die Verwaltung zeigte sich nach Ablauf der Einreichungsfrist positiv überrascht von der Resonanz. Mehr als 100 Ideen gingen nach Angaben der Stadt über verschiedene Kanäle ein. Für die Verantwortlichen war das ein deutliches Signal, dass das Thema auf großes Interesse stößt.
Aus dem Wettbewerb gingen schließlich Sandra Szepan aus Freudenstadt und Markus Krauth aus Alpirsbach-Römlinsdorf als Gewinner hervor. Beide hatten denselben Namensvorschlag eingereicht. Die Preise wurden inzwischen bereits überreicht.
Preise für die Gewinner
Als Auszeichnung erhielten beide Freitickets für Kulturveranstaltungen ihrer Wahl im Kurhaus. Auch die Jury begründete ihre Entscheidung: FreuDi passe am besten zum Ansatz von „Freudenstadt digital“ und klinge zugleich sympathisch.
Warum der Name überzeugt hat
Sandra Szepan erklärte, der Name sei ihr direkt eingefallen. Für sie sei die Schreibweise logisch. Außerdem passe FreuDi zu Freudenstadt, weil er fröhlich und freundlich klinge. Ihr Eindruck: Der Name wecke Assoziationen an Berge und heile Welt.
Auch Markus Krauth war von seiner Idee sofort überzeugt. Der 38-Jährige aus Römlinsdorf sagte, der Name passe zu Freudenstadt und zu einem Helfer-Männchen gleichermaßen gut. Für ihn ist der Chatbot ein zeitgemäßes Angebot und Teil eines modernen digitalen Ausbaus.
Perspektiven auf Verwaltung und Alltag
Im Zusammenhang mit dem Thema digitale Verwaltung äußerte sich Sandra Szepan auch zu ihren Erfahrungen mit Freudenstadt. Die ursprünglich aus Sachsen-Anhalt stammende und zuletzt über 20 Jahre in Berlin lebende Frau schilderte, dass sie ihren neuen Wohnsitz im Schwarzwald lieber persönlich im Rathaus angemeldet habe, obwohl dies auch online möglich gewesen wäre.
Sie betonte, dass ihr der direkte Kontakt mit Menschen wichtig sei. Das gelte für die Verwaltung ebenso wie für den Einkauf in Freudenstadt. Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und schneller Service seien aus ihrer Sicht besonders positiv.
Im Vergleich zu ihren Erfahrungen in Berlin hob Szepan die unkomplizierte Abwicklung in Freudenstadt hervor. Dort sei sie ohne Termin direkt ins Rathaus gegangen und gleich an der Reihe gewesen. Für sie ist das ein Beispiel für einen bürgernahen Umgang.
Digitalisierung mit persönlicher Note
Die Aussagen der Gewinner machen deutlich, dass der neue Name mehr sein soll als nur eine formale Bezeichnung. FreuDi steht laut Stadt für einen digitalen Helfer, der Informationen zugänglich macht und zugleich einen Bezug zur Stadt selbst herstellt.
Mit der Entscheidung für den Namen und der positiven Resonanz auf den Wettbewerb verbindet Freudenstadt offenbar digitale Weiterentwicklung mit einem sympathischen Auftritt. Der Chatbot soll dabei helfen, die Angebote der Stadtverwaltung einfacher auffindbar zu machen.
Bildhinweis
Tamara Schweizer, Digitalisierungsbeauftragte, überreichte die Preise an Sandra Szepan und Markus Krauth.
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