Kerstin Harzer feiert 40-jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst
Die Personalratsvorsitzende der Stadt Freudenstadt wird bei einer Feierstunde mit Urkunden von Land und Stadt gewürdigt
Die Personalratsvorsitzende der Stadt Freudenstadt, Kerstin Harzer, hat ihr 40-jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst gefeiert. Die Stadt würdigte damit eine engagierte Interessenvertreterin der Belegschaft, die nach Angaben von Oberbürgermeister Adrian Sonder Verhandlungsgeschick, Fingerspitzengefühl und pragmatische Lösungen verbindet.
Zur Feierstunde überreichte Sonder Harzer die Dankesurkunden des Landes und der Stadt. Mit dabei waren zudem Felicitas Horn von der Personalabteilung und Otto Rittmann vom Personalrat. Sonder sagte, er sei sehr froh, Harzer als Personalratsvorsitzende zu haben. Auch das, was der Personalrat mit ihr an der Spitze für die Kolleginnen und Kollegen auf die Beine stelle, sei großartig.
Harzer ist nach ihrer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Landratsamt Rottweil, die sie 1986 begonnen hatte, über eine Zwischenstation im Landratsamt Freudenstadt im Jahr 1990 zur Stadt Freudenstadt gekommen. Dort arbeitete sie zunächst im Amt für Finanzen und Beteiligungen und ist heute im Haupt- und Personalamt tätig. Neben verschiedenen Aufgaben absolvierte sie 2016 den Aufstiegslehrgang in den gehobenen Verwaltungsdienst.
Seit 2014 steht Kerstin Harzer dem Personalrat vor. Eigentlich habe sie nicht vorgehabt, „in der ersten Reihe“ zu agieren, bereut habe sie es aber nicht. Sie bezeichnete die Aufgabe als spannend und sagte, sie habe immer Spaß gemacht. Sie kenne fast alle Mitarbeitenden der Stadt persönlich und sei auch mit allen Vorgesetzten gut ausgekommen.
Der Personalrat ist nach der Darstellung der Stadt eng in die Personalpolitik und damit in die Organisation der Verwaltung eingebunden. Darüber hinaus trägt das Gremium auch zum Betriebsklima und zum öffentlichen Leben in Freudenstadt bei. Genannt wurden die Organisation des Schmotzigen Donnerstag, die Teilnahme am landkreisweiten Stadtradeln, die Teilnahme an Blutspendeterminen sowie Ausflüge und Personalfeiern für den internen Zusammenhalt.
Aktuell organisiert Harzer das 43. Turnjugend-Gruppentreffen, das Ende September in Freudenstadt stattfindet. Erwartet werden rund 1500 Teilnehmer aus ganz Deutschland. Außerdem engagiert sie sich seit vielen Jahren ehrenamtlich als Turntrainerin.
Felicitas Horn lobte die lösungsorientierte Zusammenarbeit mit Harzer und hob hervor, dass Einigungen frei von Ideologie und an den Realitäten orientiert erzielt würden. Harzer selbst sagte, sie erinnere sich an den Besuch des damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler im Rathaus als besonderes Highlight. Ansonsten schätze sie den steten Wandel in der Verwaltung. Derzeit befasse sie sich mit dem Thema Künstliche Intelligenz. „Die Arbeit im Rathaus ist nie fertig“, sagte sie.
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