Neue Kleinkehrmaschine für Freudenstadt im Einsatz
Stadt beschafft Fahrzeug für rund 170.000 Euro und reinigt Geh- und Fußwege, Gras, Unkraut sowie Splitt
Freudenstadt hat eine neue Kleinkehrmaschine in Dienst gestellt. Das Fahrzeug ersetzt im Fuhrpark des städtischen Baubetriebsamts eine alte Kehrmaschine, die acht Jahre lang im Einsatz war und nach Angaben der Stadt rund 9000 Betriebsstunden auf dem Zähler hat. Die bisherige Maschine soll ausgemustert und anschließend verkauft werden.
Für die Ersatzbeschaffung hat die Stadt rund 170.000 Euro ausgegeben. Markus Müller, Leiter des Fuhrparks im Baubetriebsamt, bezeichnete den Zeitpunkt für den Austausch als richtig, da die Maschine im Dauereinsatz sei und rund 1000 Stunden im Jahr fahre. Längere Standzeiten durch Reparaturen oder Instandhaltung seien bei diesem Nutzungsprofil unterm Strich unwirtschaftlicher.
Bürgermeister Wolfgang Fahrner ließ sich das neue Fahrzeug auf dem Hof des Baubetriebsamts zeigen und dankte dem Gemeinderat für die Zustimmung zum Kauf trotz des derzeitigen Sparkurses der Stadt. Er verwies darauf, dass Freudenstadt als Tourismusstadt auf ein sauberes Stadtbild und Verkehrssicherheit angewiesen sei und die Stadt den Bürgerinnen und Bürgern in der Kernstadt und in den Ortsteilen diese Dienstleistung anbieten wolle.
Nach Angaben von BBA-Amtsleiterin Gabriele Zürn kommt die Kleinkehrmaschine im gesamten Stadtgebiet zum Einsatz. Im Verbund mit der großen Kehrmaschine reinigt sie Geh- und Fußwege, entfernt Gras und Unkraut und beseitigt Splitt vom Winterdienst. Weil sie auch den Bereich um die Bürgersteigkante säubert, trägt sie zudem zur Entlastung der Stadtentwässerung und zum Umweltschutz bei. Eine chemische Unkrautbekämpfung findet dabei nicht statt.
Die Stadt stellte die Maschine am 21. September 2026 vor.
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