Spielwaren Wagner startet Pop-up-Store in Freudenstadt
Neuer Standort am Marktplatz testet Geschenkartikel und Accessoires neben dem Stammhaus

Mit einem innovativen Ansatz belebt Spielwaren Wagner den Einzelhandel in Freudenstadt: Das traditionsreiche Unternehmen testet aktuell im Rahmen des Pop-up-Store-Projekts der städtischen Wirtschaftsförderung einen zweiten Standort in der Stadt. Während das Hauptgeschäft weiterhin in der Martin-Luther-Straße geöffnet ist, findet man nun zusätzlich ein variierendes Sortiment in zentraler Lage am Marktplatz 10.
Pop-up-Store-Projekt: Flexibilität für den Einzelhandel
Pop-up-Stores bieten Einzelhändlern die Chance, neue Konzepte mit geringem Risiko zu erproben. Susan Adam, Inhaberin von Kiddyklick Neuried und Spielwaren Wagner, setzt seit Ende August auf diese Strategie, indem sie neben Spielwaren auch Geschenkartikel und Accessoires im ehemaligen Atelier von Laura Günther am Marktplatz anbietet.
„Ich finde Pop-up-Stores mega“, so Susan Adam im Gespräch mit Bürgermeister Wolfgang Fahrner und der städtischen Wirtschaftsbeauftragten Elke Latscha. Sie sieht in dem Konzept eine ideale Möglichkeit, innovative Einzelhandelsideen flexibel und zeitlich befristet zu realisieren. Das neue Geschäft am Marktplatz unterscheidet sich dabei deutlich im Zuschnitt und Sortiment vom Stammsitz in der Martin-Luther-Straße.
Stärkung und Vielfalt für Freudenstadts Innenstadt
Laut Elke Latscha ist Kiddyklick am Marktplatz 10 inzwischen das 26. temporäre Ladengeschäft im Rahmen des vor fünf Jahren angelaufenen, preisgekrönten Programms. Susan Adam bringt damit nicht nur neue Impulse in die Innenstadt, sondern macht auch darauf aufmerksam, dass Spielwaren Wagner weiterhin Bestand hat. Viele Kundinnen und Kunden vermuten einen Umzug, doch beide Standorte werden derzeit parallel betrieben.
„Sie führt nicht nur die 120-jährige Firmengeschichte von Spielwaren Wagner weiter, sondern leistet dazu auch einen großen Beitrag zur Vielfalt des örtlichen Einzelhandels, der aus rund 200 meist inhabergeführten Geschäften besteht. Für diesen Einsatz sind wir sehr dankbar“, würdigte Bürgermeister Wolfgang Fahrner das Engagement der Unternehmerin.
Kundenerlebnis und unternehmerische Chancen
Die Resonanz aus der Bevölkerung zeigt: Pop-up-Stores sorgen für Bewegung und Aufmerksamkeit. Sie ermöglichen es Händlerinnen und Händlern, schnell und flexibel auf neue Trends oder veränderte Konsumgewohnheiten zu reagieren. Für Kundinnen und Kunden entstehen abwechslungsreiche Einkaufserlebnisse, während Unternehmen wichtige Erkenntnisse für ihre weitere Entwicklung gewinnen.
Fazit und Ausblick
Mit dem Pop-up-Store-Projekt unterstreicht Freudenstadt seinen Anspruch, eine lebendige und abwechslungsreiche Einzelhandelslandschaft zu bieten. Das Engagement von Susan Adam und die Unterstützung der Stadt schaffen neue Möglichkeiten, um auf die Herausforderungen im Handel kreativ zu reagieren und den Innenstadtbereich nachhaltig zu stärken.
Weitere Bilder

Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.