Theater macht globalen Wandel erlebbar

Freudenstadter Schüler lernen im Spiegelzelt über nachhaltigen Konsum und soziale Gerechtigkeit

Die Theatergruppe Sonni Maier präsentierte am vergangenen Montag im Rahmen der Gartenschau und des Fairtrade-Projekts der Stadt Freudenstadt die mit Spannung erwartete Aufführung „Fair sein – wie geht das?“ im Spiegelzelt. Mit ihrem abwechslungsreichen Solo-Programm gelang es, zahlreiche Schüler für Themen rund um globale Gerechtigkeit zu sensibilisieren.

Von Theaterszenen bis Publikumsspielen: Abwechslungsreiche Bühnenshow

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen kreative Theaterszenen, eingängige Songs, kurze Mini-Vorträge und interaktive Spiele, die das junge Publikum immer wieder einbezogen. Die Inszenierung griff alltagsrelevante Themen wie die Müllproduktion und den verantwortungsbewussten Kauf von Handys auf. Besonders eindrucksvoll war die Veranschaulichung der Müllmengen, die jede Einzelne und jeder Einzelne im Alltag verursacht.

Große Beteiligung und nachhaltige Wirkung

Insgesamt 110 Schülerinnen und Schüler der Kepler-Werkrealschule nahmen aktiv an der Aufführung teil und zeigten in nachfolgenden Diskussionen ihr großes Interesse an den vorgestellten Themen. Das Stück regte die Jugendlichen dazu an, ihr eigenes Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen – etwa, ob es wirklich nötig ist, ständig das neueste Handy zu besitzen.

Freudenstadt engagiert sich für Fairness

Die Unterstützung der Stadt Freudenstadt für dieses Theaterprojekt unterstreicht das Engagement, auf Missstände in verschiedenen Ländern aufmerksam zu machen. Ziel ist es, speziell die junge Generation für Herausforderungen wie Ressourcenverschwendung und ungleiche Lebensverhältnisse zu sensibilisieren.

Stimmen zur Veranstaltung

Kerstin Harzer, Koordinatorin der Arbeitsgruppe Fairtrade-Stadt, betonte den nachhaltigen Wert der Initiative: „Durch solche Initiativen wird nicht nur das Bewusstsein gefördert, sondern auch ein wichtiger Beitrag zu mehr Gerechtigkeit in der Welt geleistet.“

Die Veranstaltung wurde von allen Beteiligten als inspirierendes Erlebnis wahrgenommen und soll langfristig Impulse für ein verantwortungsbewusstes Handeln in Alltag und Gesellschaft geben.

Blick ins Spiegelzelt

Das Pfalzgraf-Spiegelzelt bot die passende Kulisse für die stimmungsvolle Aufführung, die sowohl inhaltlich als auch atmosphärisch einen bleibenden Eindruck hinterließ.

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