Drei Städte, eine Solidarität
Lahr, Dole und Kalusch bauen ihre Partnerschaft für Frieden und europäischen Zusammenhalt aus

Die Städtepartnerschaften werden in Europa oft als Brücken zwischen Kulturen und Nationen verstanden – für Lahr, Dole und Kalusch gewinnt diese Idee in herausfordernden Zeiten besondere Bedeutung. Am 10. Juli 2025 fand auf Initiative des Lahrs Oberbürgermeisters Markus Ibert eine Online-Konferenz statt, die das Fundament für eine verstärkte, solidarische Zusammenarbeit zwischen den drei Städten legte.
Virtuelle Konferenz als Zeichen der Verbundenheit
Im Zentrum des virtuellen Treffens standen die Bürgermeister Markus Ibert (Lahr), Jean-Baptiste Gagnoux (Dole, Frankreich) und Andrij Naida (Kalusch, Ukraine). Gemeinsam mit Verwaltungsmitarbeitenden sowie Vertreterinnen und Vertretern aus dem Bereich Marketing und internationalen Beziehungen diskutierten sie Möglichkeiten für eine zukünftig engere Kooperation über Ländergrenzen hinweg.
Der Weg von Partnerschaft zu Solidarität
Die Städte Lahr und Dole verbindet bereits eine 63-jährige Partnerschaft, während die Verbindung zu Kalusch erst im März 2023 ins Leben gerufen und im Mai 2025 in eine unbefristete Solidaritätspartnerschaft übergeführt wurde. Dies markiert für alle Beteiligten einen wichtigen Schritt: Die Solidarität soll nicht nur symbolisch, sondern durch konkrete gemeinsame Maßnahmen und Initiativen mit Leben gefüllt werden.
Gemeinsam für Frieden und europäische Werte
Die Stadtoberhäupter sehen zahlreiche Möglichkeiten für eine intensive Zusammenarbeit. In einem gemeinsamen Statement betonen sie: "In schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, Freunde zu haben, die einem beistehen, Mut machen und Kraft geben." Besonders hervorgehoben wird das Bestreben, sich langfristig für Frieden und den Zusammenhalt in Europa einzusetzen. Länderübergreifende Maßnahmen stehen dabei für alle auf der Agenda.
Laut Markus Ibert soll das geplante Bündnis ein starkes Zeichen sein für die Grundwerte Europas: Solidarität, Zusammenhalt, Freundschaft und den unerschütterlichen Glauben an den Frieden.
Persönliche Begegnungen in Planung
Ein persönliches Kennenlernen der Stadtspitzen und ein Arbeitstreffen zur Gestaltung einer trinationalen Zusammenarbeit sind für Ende Oktober 2025 vorgesehen. Ziel ist es, praktische Schritte zu entwickeln, wie die Städte ihre Partnerschaften lebendig und wirksam gestalten können.
Weitere Beteiligte am Dialog
Die breite Beteiligung aus unterschiedlichen Bereichen betont, dass die Partnerschaft nicht allein auf Verwaltungsebene, sondern gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Vereinen getragen werden soll.
Das geplante Bündnis ist mehr als eine formale Verbindung – es versteht sich als Ausdruck einer aktiven, europäischen Zivilgesellschaft, die sich in Krisenzeiten auf internationale Freundschaft und Zusammenarbeit stützt. Die kommenden Monate werden zeigen, wie die Partnerschaft zwischen Lahr, Dole und Kalusch mit konkreten Projekten weiter ausgestaltet wird.
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