„erzähl“ beendet Ausstellung „Raumwunder des Monats“
Stadtmuseum Lahr zeigt zwölf Künstler in Holzboxen – Fortsetzung mit neuen Werken ab Februar 2026

Mit dem Abschluss des Werks „erzähl“ von José Oliver endet das aktuelle Kapitel der Ausstellungsreihe „Raumwunder des Monats“ im Stadtmuseum Lahr. Das erfolgreiche Kunstprojekt wurde im Laufe des Jahres 2025 in Zusammenarbeit mit der zeit.geist Stiftung umgesetzt und hat zahlreiche Besucherinnen und Besucher angezogen. Bereits seit mehreren Jahren prägt dieses Format die Kulturlandschaft der Region und präsentiert regelmäßig innovative Werke verschiedener Kunstschaffender.
Präsentation zeitgenössischer Kunst im Stadtmuseum Lahr
Im Verlauf der letzten zehn Monate stellten namhafte Künstlerinnen und Künstler ihre Werke im Foyer der Tonofenfabrik aus. Die Auswahl erfolgte durch den Kurator Armin Göhringer im Auftrag der zeit.geist Stiftung, deren Gründer Eckhard Ficht das Projekt und insbesondere die zwölf markanten Holzboxen förderte.
Die künstlerische Vielfalt des Projekts spiegelte sich in den Beiträgen von insgesamt zwölf Kunstschaffenden wider:
Ausblick: Fortsetzung bis Sommer 2026
Die Kooperation zwischen Stadtmuseum Lahr und dem Künstlerkreis Ortenau, die bereits 2024 begann, wird ab Februar 2026 fortgeführt. Ab Sonntag, den 1. Februar, werden bis zum Sommer 2026 fünf weitere „Raumwunder“ von Mitgliedern des Künstlerkreises präsentiert. Als erste Künstlerin der neuen Phase wird Anita Frei-Krämer ihre Werke vorstellen.
Die Öffnungszeiten des Stadtmuseums Lahr bleiben konstant: Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt in das Foyer, in dem die Kunstwerke zu sehen sind, ist weiterhin kostenfrei.
Kunstauktion im Frühjahr 2026
Im Frühjahr 2026 ist eine öffentliche Versteigerung der ausgestellten Kunstwerke geplant. Ein genauer Termin wird noch bekanntgegeben.
Hintergrund: Kunst als Brücke zwischen Welten
Ein besonders eindrucksvolles Beispiel aus der Ausstellung: Das „Raumwunder“ von Dorothea Panhuyzen schafft einen spirituellen Raum, der zwischen dem Irdischen und Geistigen vermittelt. Die Installation setzt kristallene Vögel als Symbole für das Zarte und Flüchtige ein, das im Moment des Abschieds spürbar wird. Das verwendete Fell steht für Wärme, Geborgenheit und bedingungslose Liebe – Elemente, die den Übergang zwischen Leben und Tod begleiten.
Praktische Hinweise
Für den digitalen Datenaustausch verweist die Stadt Lahr auf die Plattform für sicheren Austausch. Für allgemeine Mitteilungen steht eine E-Mail-Anschrift zur Verfügung, die jedoch ausschließlich für formlose Nachrichten ohne elektronische Signatur genutzt werden soll.
Die Ausstellung im Stadtmuseum Lahr verdeutlicht auch künftig das breite Spektrum künstlerischer Arbeit in der Ortenau und lädt dazu ein, Raum und Zeit für ästhetische Erfahrungen zu schaffen.
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