Filmfestival der Generationen in Lahr
Kostenlose Filmvorführungen zu Älterwerden am 21. Oktober und 25. November im Bürgerzentrum Treffpunkt Stadtmühle
Das Bürgerzentrum Treffpunkt Stadtmühle in Lahr beteiligt sich am Europäischen Filmfestival der Generationen und präsentiert zwei ausgewählte Filme, die sich auf bewegende und humorvolle Weise mit dem Thema Älterwerden befassen. Das Filmfestival, das nun zum 15. Mal stattfindet, beleuchtet von Anfang Oktober bis Ende November 2025 in zahlreichen deutschen Städten die unterschiedlichen Aspekte des Alterns.
Vielfältige Facetten des Alterns im Mittelpunkt
In bundesweit 149 Städten und Gemeinden stehen beim Europäischen Filmfestival der Generationen insgesamt 332 Filmvorstellungen auf dem Programm. 36 Spiel- und Dokumentarfilme widmen sich in diesem Rahmen zentralen Themen wie Liebe, Partnerschaft, Aktivität, Engagement, Kreativität, Musik, Pflege, Demenz, Sterben und Tod sowie dem Austausch zwischen den Generationen.
Im Bürgerzentrum Treffpunkt Stadtmühle wird am Dienstag, 21. Oktober 2025, der Film "Toni Helene" gezeigt, gefolgt von "Dancing Queens" am Dienstag, 25. November 2025 ab 15 Uhr.
Toni Helene – Warmherzige Komödie mit Tiefgang
Der 2023 entstandene Film "Toni Helene" erzählt die Geschichte von Helene, einer ehemaligen Theaterdiva, die sich nach erfolgreicher Karriere zurückgezogen in einer Seniorenresidenz aufhält. Mit einer unheilbaren Krankheit diagnostiziert, plant sie bereits ihren letzten Weg in die Schweiz. Doch unerwartet kreuzt Toni ihren Alltag: Nach einem Sturz erholt sich die patente Lebenskünstlerin vorübergehend im selben Haus. Was mit gegenseitiger Abneigung beginnt, entwickelt sich zu einer besonderen Freundschaft. Gemeinsam fahren die beiden schließlich im Oldtimer Richtung Schweiz und erleben dabei humorvolle, berührende Momente – eine Geschichte über Neuanfänge, Mut und den Wert des Augenblicks.
Dancing Queens – Lebensfreude gegen Vorurteile
"Dancing Queens" mit Diane Keaton wirft einen unterhaltsamen Blick auf das Leben reifer Frauen, die sich nicht mit gesellschaftlichen Vorurteilen und Altersbeschwerden abfinden wollen. Die Protagonistin Martha zieht nach einer Krebserkrankung in eine Seniorenresidenz und plant, sich zur Ruhe zu setzen. Doch schnell wird klar, dass Aktivität und Lebensfreude weiterhin ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags bleiben. Sie gründet mit anderen Bewohnerinnen eine Cheerleader-Gruppe, setzt sich mit ihrer Gruppe selbstbewusst gegen Spott zur Wehr und lebt ihren Jugendtraum. Der Film setzt ein klares Zeichen gegen Altersdiskriminierung und für Selbstbestimmung im höheren Lebensalter.
Teilnahme und Veranstaltungsort
Mit seinem vielfältigen Programm und lebendigen Dialogangeboten lädt das Europäische Filmfestival der Generationen dazu ein, das Thema Altern aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und den Austausch zwischen Jung und Alt zu fördern.
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