Japanische Delegation informiert sich in Lahr über Konversion

Eine Delegation der japanischen Universität Ryuku aus der Präfektur Okinawa hat sich gemeinsam mit Vertretern der Hochschule Kehl in Lahr über die Umwandlung ehemaliger Militärflächen in zivile Nutzungen informiert. Anlass des Besuchs ist nach Angaben der Stadt ein großes Konversionsprojekt auf dem Gelände einer früheren US-Militärbasis in Okinawa.
Lahr als Beispiel für Konversion
Die Reise nach Deutschland kam laut Pressemitteilung auf Vermittlung der Hochschule Kehl zustande. Ziel war es, dass sich die japanischen Professoren und Studenten vor Ort ein Bild von ausgewählten erfolgreichen deutschen Konversionsstandorten machen. Zur japanischen Gruppe gehörten auch zwei Professoren, die in Japan als Experten für Konversionsthemen gelten.
In Lahr informierten Oberbürgermeister Markus Ibert, Stadtplanungsamtsleiter Stefan Löhr und IGZ-Geschäftsführer Daniel Halter die Gäste über die Konversion der ehemaligen kanadischen Liegenschaften im Stadtgebiet sowie des Flughafengeländes.
Austausch über Erfahrungen aus Lahr
Im Mittelpunkt des Austauschs stand damit die Frage, wie ehemals militärisch genutzte Flächen in zivile Nutzungen überführt werden können. Nach Angaben der Stadt nahmen die Besucher Ideen und Entwicklungsansätze für das Vorhaben in Okinawa mit.
Was zum Besuch bekannt ist
Die Stadt Lahr teilt in ihrer Pressemitteilung vom 24. September 2026 den Besuch der Delegationen und den fachlichen Austausch über Konversion mit. Weitere Angaben etwa zu einem öffentlichen Termin, zu einer Anmeldung oder zu organisatorischen Details des Besuchs nennt die Mitteilung nicht.
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