Lahr gedenkt am Volkstrauertag
Theaterprojekt von Oberstufenschülern und Gedenkfeier am 16. November im Haus zum Pflug
Am Sonntag, 16. November 2025, steht in Lahr der Volkstrauertag im Zeichen des gemeinsamen Erinnerns und Mahnens. Die Stadt lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu einer zentralen Gedenkfeier ein, die insbesondere durch ein ambitioniertes Theaterprojekt hervorgehoben wird.
Zentrale Gedenkfeier mit Theaterprojekt
Den Mittelpunkt der diesjährigen Zeremonie bildet ein Theaterprojekt, das vom Oberstufenkurs Literatur/Theater mehrerer Lahrer Schulen gestaltet wird. Beteiligt sind das Scheffel-, Max-Planck- und Clara-Schumann-Gymnasium sowie die Freie Evangelische Schule Lahr. Die Leitung übernimmt Antje Gißler. Mit ihrem Projekt greifen die Schülerinnen und Schüler künstlerisch das Thema Erinnerungskultur und Gedenken auf und verleihen so dem Tag eine besondere Ausdruckskraft.
Die Gedenkveranstaltung beginnt um 11 Uhr im Haus zum Pflug in der Kaiserstraße 41. Hier sprechen auch Vertreter aus Politik und Gesellschaft zu den Anwesenden.
Gedenkrede und Kranzniederlegungen
Lahrs Oberbürgermeister Markus Ibert hält die Gedenkrede und unterstreicht damit die Bedeutung des Volkstrauertages für die Stadtgemeinschaft. Im Anschluss an die Feierlichkeiten im Pflugsaal folgt die traditionelle Kranzniederlegung, stellvertretend für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge:
Oberbürgermeister Ibert wird dabei gemeinsam mit Susanne Steudten, Revierleiterin der Polizei Lahr, die Kränze niederlegen. Diese symbolischen Handlungen stehen für das bewusste Erinnern an Leid und Verlust infolge von Krieg und Gewalt.
Offene Einladung an die Bürgerschaft
Die Stadt Lahr spricht ausdrücklich eine Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger aus, an der Gedenkfeier sowie den anschließenden Kranzniederlegungen teilzunehmen. Das Signal: Die Erinnerungskultur lebt vom Mitmachen und Mitfühlen, nicht vom Zuschauen aus der Ferne.
Hintergrund: Bedeutung des Volkstrauertags
Der Volkstrauertag ist einer der wichtigsten Gedenktage in Deutschland. Im Zentrum steht das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt. Ursprünglich als Erinnerung an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs entstanden, hat sich der Tag zu einem Mahnmal für den Frieden und einen würdigen Umgang mit der Geschichte entwickelt.
Gerade angesichts weltweiter Konflikte und aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen bleibt das öffentliche Gedenken ein wichtiger Bestandteil des kollektiven Bewusstseins.
Die Stadt Lahr setzt mit ihrer Veranstaltung ein Zeichen für Verantwortung, Zusammenhalt und die Notwendigkeit, aus der Geschichte zu lernen.
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