Schimmelalarm an Lahrer Schule!
Nebengebäude wegen Tierpräparaten geschlossen – Schadstofftests starten am 15. September
Die Stadtverwaltung Lahr hat ein Nebengebäude der Schutterlindenbergschule am 12. September 2025 vorsorglich geschlossen. Die Entscheidung erfolgte, nachdem ein Schimmelbefall an Tierpräparaten bemerkt wurde, die seit den 1980er Jahren in einem Kellerraum des ehemaligen Lehrschwimmbads lagerten. Die betroffenen Räumlichkeiten wurden für die Schulsozialarbeit und die Ganztagesbetreuung (GIGS) genutzt.
Hintergrund: Schimmelbefall und Verdacht auf Schadstoffe
Im vergangenen Jahr hatte das Team des Stadtmuseums bei einer Bestandsaufnahme einen erheblichen Schimmelbefall an den tierischen Präparaten entdeckt. Eine Restaurierung der Präparate ist in dem festgestellten Zustand nicht mehr möglich. Daher wurde eine Fachfirma mit der Entsorgung beauftragt.
Während eines ersten Begutachtungstermins am 9. September 2025 stellte die Fachfirma fest, dass vor einer endgültigen Entsorgung eine Untersuchung auf weitere Schadstoffe notwendig ist. Somit wurde die Entsorgung zunächst verschoben, um das Ausmaß möglicher Kontaminationen möglichst genau zu bestimmen.
Maßnahmen und Ablauf der weiteren Untersuchung
Bedeutung für den Schulalltag
Trotz der vorsorglichen Schließung des Gebäudes bleibt die Betreuung der Kinder dank alternativer Räume gewährleistet. Die Auslagerung der betroffenen Angebote soll den Schulalltag so wenig wie möglich stören.
Nächste Schritte und Ausblick
Sobald die Analyseergebnisse der Proben vorliegen, wird die Stadtverwaltung das weitere Vorgehen festlegen und die Öffentlichkeit entsprechend informieren. Das Vorgehen soll sicherstellen, dass jedes Risiko für Schülerinnen, Schüler und Personal konsequent ausgeschlossen wird.
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