TatSachen: Verbrechen und Strafe in Lahr verlängert

Kriminalhistorische Ausstellung mit seltenen Exponaten bis April 2026 im Museum Lahr

TatSachen: Verbrechen und Strafe in Lahr verlängert
Bild zum Beitrag© Neues aus Lahr/Schwarzwald

Die Stadt Lahr verlängert ihre Sonderausstellung "TatSachen. Verbrechen und Strafe in der Lahrer Geschichte" aufgrund des großen Interesses bis einschließlich Sonntag, 12. April 2026. Seit August 2025 können Besucherinnen und Besucher im Museum der Stadt Lahr kriminalhistorische Spuren und die Entwicklung von Recht und Unrecht in der Region entdecken.

Einblicke in die Kriminal- und Rechtsgeschichte Lahrs

Die Ausstellung bietet einen umfassenden Blick auf die Kriminal- und Rechtsgeschichte Lahrs – vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Besonders hervorzuheben sind zahlreiche Exponate, von denen viele erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Zu den gezeigten Objekten zählen:

  • Henkersutensilien aus vergangenen Jahrhunderten
  • Waffen aus dem Dreißigjährigen Krieg
  • Phantombilder und polizeiliche Asservate der Neuzeit
  • Die Ausstellung legt ein besonderes Augenmerk darauf, dass "TatSachen" nicht nur die realen Objekte umfasst, sondern auch die mit ihnen verbundenen Geschichten. Interventionen in der Dauerausstellung, die klar gekennzeichnet sind, laden dazu ein, weitere Hintergründe zu bekannten Ausstellungsstücken zu entdecken.

    Verändertes Rechtsverständnis im Fokus

    Ein zentrales Anliegen der Ausstellung ist es, Besucherinnen und Besucher zur Reflexion anzuregen: Wie hat sich das Verständnis von Gerechtigkeit im Verlauf der Geschichte verändert? Was bedeutet Strafe heute? Die historischen Beispiele dienen als Impuls, über die Entwicklung der Rechtsprechung und den gesellschaftlichen Umgang mit Schuld und Strafe nachzudenken.

    Praktische Informationen zum Ausstellungsbesuch

    Die Ausstellung kann während der regulären Öffnungszeiten des Museums – von Mittwoch bis Sonntag, jeweils von 11 bis 17 Uhr – besucht werden. Der Eintrittspreis beträgt vier Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten freien Eintritt.

    Historisches Bildmaterial

    Ein ausdrucksstarkes Bild der Ausstellung stammt aus dem Polizeirevier Lahr: Tatverdächtige wurden bei der sogenannten 'erkennungsdienstlichen Behandlung' auf einem speziellen Stuhl fotografiert. Das Foto verdeutlicht die damalige polizeiliche Praxis.

    Mit der Verlängerung der Ausstellung bleibt das Thema Kriminal- und Rechtsgeschichte in Lahr weiterhin im Blickpunkt. Die Ausstellung lädt zu einer spannenden und kritischen Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart ein.

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