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Hubenloch-Bunker: Pläne für Schutz für bis zu 2.800 Menschen

Von Neues aus Villingen-Schwenningen1 Min. Lesezeit

Das Stadtarchiv Villingen-Schwenningen stellt am 2. Oktober 2026 ein Archivstück vor.

Die Stadt zeigt das Thema „Archivale des Monats Oktober“.

Die Unterlagen betreffen Pläne für eine Bunkeranlage unter dem Hubenloch.

Die Pläne sollten im Zweiten Weltkrieg die Bevölkerung schützen.

Schutz für die Bevölkerung in der Innenstadt

In der Innenstadt gab es wegen des hohen Grundwasserspiegels nur wenige Kellerräume.

Die vorhandenen Keller wurden ab 1940 zu Luftschutzräumen umfunktioniert.

Zusätzlich entstanden Deckungsgräben in der Nähe wichtiger Plätze.

Ein Deckungsgraben lag auf dem Platz vor dem Franziskanermuseum.

Dieser Platz war der damalige Platz des 30. Januar.

Ein weiterer Deckungsgraben lag am Paradiesplatz.

Deckungsgräben boten Schutz vor Splittern und Trümmern.

Sie boten auch Schutz vor Feuer.

Bei Bombeneinschlägen boten sie nur begrenzt Sicherheit.

Größere Lösung ab Anfang 1944

Anfang 1944 plante man eine größere Lösung.

Unter dem Hubenloch sollte eine Bunkeranlage mit mehreren Stollen entstehen.

Die Schutzräume sollten tief im Muschelkalkgestein liegen.

Die Tiefe sollte die Angriffe von Fliegerbomben abwehren.

Die Anlage sollte die Innenstadt und die Südstadt schützen.

Im ersten Bauabschnitt plante man drei getrennte Eingänge.

Die Eingänge sollten nahe dem Romäusring liegen.

Die Planungen sahen dort Schutz für rund 1.500 Menschen vor.

Die gesamte Anlage sollte für etwa 2.800 Personen ausgelegt sein.

Ausstattung und Bauplanung

Die Planungen sahen Toiletten für die Nutzer vor.

Die Planungen sahen eine Wasserversorgung vor.

Die Planungen sahen Beleuchtung vor.

Die Planungen sahen eine elektrische Heizung vor.

Der Ausbau sollte wegen Mangels an Eisen vollständig in Beton erfolgen.

Man plante die Stollen mit größerem Abstand.

Der Abstand sollte verhindern, dass Muschelkalkgestein ins Rutschen geriet.

Beginn der Arbeiten und Einsatz von Kriegsgefangenen

Mit dem Bau der drei Eingänge begann man noch Ende 1944.

Die bergmännischen Arbeiten führte man überwiegend mit Kriegsgefangenen durch.

Diese Kriegsgefangenen kamen aus dem Stalag V B.

Das Stalag V B war eine Haftstätte im Zweiten Weltkrieg.

Unvollendete Anlage und spätere Schäden

Die Bunkeranlage blieb unvollendet.

Spätere Akten berichten von eingebrochenen Stollenabschnitten.

Die Akten nennen auch Erdsenkungen am Hang des Hubenlochs.

Die Akten beschreiben außerdem gefährliche Hohlräume nach der Verfüllung einzelner Stollen.

Damit man diese Gefahren beseitigte, verfüllte man die Stollen.

Rückfragen an die Stadt

Die Pressestelle der Stadt Villingen-Schwenningen beantwortet Rückfragen zur Pressemitteilung.

Die Pressestelle ist unter Telefon 07721/82-2020 erreichbar.

Die Pressestelle ist per E-Mail an [email protected] erreichbar.

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