Kurzmitteilung: Mähfreier Mai bringt mehr Blüten

Die Initiative und die Stadt setzen im Frühling auf ungemähte Flächen, damit Wildblumen, Insekten und andere Tiere mehr Lebensraum finden.

Die Initiative „Mähfreier Mai“ wirbt dafür, Grünflächen im Frühling nicht zu mähen, sondern Wildblumen und Gräsern beim Blühen zuzusehen. Im Mittelpunkt steht ein einfacher Gedanke mit ökologischer Wirkung: Wer nicht eingreift, schafft Nahrung und Lebensraum für Insekten und andere Tiere.

Ein Aufruf zum bewussten Verzicht

Die Aktion setzt auf das Auslassen einer sonst üblichen Garten- und Pflegearbeit. Dadurch können Bienen und Schmetterlinge Nahrung finden. Das Motto der Initiative bringt den Ansatz auf den Punkt: Nichts tun und damit etwas ökologisch Sinnvolles tun.

Die Teilnahme an der Aktion wächst offenbar stetig. Immer mehr Initiativen, Kommunen, Einrichtungen, Gartenbesitzende und Umweltgruppen beteiligen sich daran. Bei Bedarf kann der Zeitraum sogar bis in den Juni ausgeweitet werden.

Beteiligung der Stadtverwaltung

Auch die Stadtverwaltung macht zum dritten Mal mit geeigneten Grünflächen bei der Aktion mit. Genannt werden:

  • Bürgerpark
  • Pfählerpark
  • Kulturforum
  • Georg-Monsch-Anlage
  • Moltkestraße
  • Mehr Nahrung, mehr Tiere, mehr Beobachtungsmöglichkeiten

    Blüten ziehen Insekten an. Dadurch kommen auch Tiere in den Garten, die sich von Insekten ernähren, darunter Vögel, Eidechsen und Fledermäuse. Diese Tiere lassen sich dann im Garten beobachten. Auch die Früchte, die nach der Blüte entstehen, sind für einige Vogelarten wichtiges Futter.

    Nach Angaben der Initiative schützt diese Praxis nicht nur die lokale Tierwelt, sondern trägt auch zur Erhaltung der biologischen Vielfalt bei.

    Praktische Hinweise für den Garten

    Wer die Biodiversität im eigenen Garten unterstützen möchte, kann laut Mitteilung mit einfachen Mitteln beginnen. Dazu gehört, weniger Ordnung zu halten und mehr wilde Ecken als Unterschlupf und Fortpflanzungsmöglichkeit zu schaffen.

    Als Kompromiss zwischen Wiese und Rasen wird ein Kräuterrasen beschrieben. Er fördert die Artenvielfalt und gilt zugleich als trockenheitsresistenter als klassischer Rasen aus Gräsern.

    Typische Wildpflanzen im Kräuterrasen

    Zu den Wildpflanzen, die sich bei einem Kräuterrasen gut entwickeln können, zählen:

    • der blaublühende Günsel
    • Gänseblümchen
    • der enzianblaue Gamander-Ehrenpreis
    • Die Pressemitteilung stellt damit eine naturnahe Form der Grünpflege in den Mittelpunkt, die sowohl für den Garten selbst als auch für die Tierwelt von Nutzen sein soll.

      Anhang: Foto: Birk

      Eigene Anzeige

      Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

      Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

      Jetzt anfragen

      Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: