Offenburg plant grüne Zukunft mit Bürgerbeteiligung
Landesgartenschau 2032: Workshops, Ausstellung und Schülerforum für nachhaltige Parkanlagen

Die Landesgartenschau Offenburg, die im Frühjahr 2032 eröffnet wird, nimmt immer konkretere Formen an. In den kommenden Wochen finden wichtige Veranstaltungen statt, bei denen die Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Planungen einbezogen werden. Jutta Herrmann-Burkart, Geschäftsführerin der Landesgartenschau OG 2032 GmbH, betont gegenüber dem OFFENBLATT die Bedeutung der Beteiligung der Öffentlichkeit am gesamten Prozess.
Ausstellung und Bürgerbeteiligung in der Steinstraße
Am 25. September wird in der Steinstraße 18 eine Ausstellung eröffnet, die den aktuellen Planungsstand der Landesgartenschau darstellt. Dort können sich Interessierte über die künftige sogenannte Daueranlage informieren und mit Verantwortlichen ins Gespräch kommen. Ziel ist es, die Bürgerschaft aktiv dazu einzuladen, sich mit dem dauerhaften Teil des entstehenden Parks auseinanderzusetzen.
Workshops und digitale Beteiligung: Die Bevölkerung gestalten mit
Bereits am 20. September startet ein Workshop, zu dem alle eingeladen sind. Zusätzlich wird es Möglichkeiten zur Online-Beteiligung geben. Das zentrale Anliegen der Organisatoren ist es, eine möglichst breite Beteiligung zu ermöglichen und die Gestaltung der Freiflächen gemeinsam mit der Bevölkerung zu entwickeln. Vorschläge, die sich technisch und finanziell umsetzen lassen, sollen so Berücksichtigung finden.
Nachhaltigkeit im Fokus: Das Konzept der Landesgartenschau
Die Planungen setzen auf feste Flächenzuordnungen, insbesondere für Bewegung und Freizeit. Über die genaue Nutzung dieser Freiräume kann aber noch entschieden werden. Nachhaltigkeit ist ein Kernthema: Der geplante Landschaftspark soll nach der Gartenschau dauerhaft bestehen, Klimaanpassung und Erholung für die Bevölkerung verbinden. Bei unterschiedlichen Interessenlagen wird versucht, Kompromisse zu finden. Dabei versteht sich die Landesgartenschau OG 2032 GmbH als Dienstleisterin für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger.
Breite Basis durch Begleitgremium
Ein neu eingesetztes Begleitgremium aus etwa 20 Vertretungen gesellschaftlicher Gruppen – darunter Religionsgemeinschaften und Behindertenvertretungen – soll dafür sorgen, dass möglichst viele Interessen abgebildet werden. Ziel ist eine breite gesellschaftliche Basis für die geplanten Maßnahmen der Landesgartenschau.
Aktuelle Wahrnehmung in der Stadtgesellschaft
Laut Jutta Herrmann-Burkart ist das Thema Landesgartenschau bereits in der Stadtgesellschaft präsent und spricht auch junge Menschen zunehmend an. Für den Nachwuchs ist ein spezielles Schülerforum im November geplant, bei dem sie eigene Ideen einbringen können.
Blick auf die Zukunft: Wasser als zentraler Reiz
Ein zentrales Thema der Offenburger Landesgartenschau wird das Wasser sein – vor allem durch die erlebbare Gestaltung der Kinzig. Aber auch Flächen entlang von Äderbach und Mühlbach sollen stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Dabei werden bislang wenig bekannte Bereiche der Stadt sichtbar gemacht. Im Fokus steht eine zukunftsorientierte Planung, die auch die Herausforderungen des Klimawandels berücksichtigt.
Zeitplan und Ausblick bis zur Eröffnung 2032
Der Weg zur Landesgartenschau ist eng getaktet: Verschnaufpausen gibt es laut der Geschäftsführerin kaum. Bis zur Eröffnung im Frühjahr 2032 stehen viele Arbeitsschritte unmittelbar bevor. Ziel der Organisatoren ist es, eine Gartenschau zu schaffen, die auf breiter gesellschaftlicher Beteiligung basiert und sowohl nachhaltige als auch innovative Impulse für Offenburg setzt.
title="Landesgartenschau OG 2032 GmbH"
subtitle="Ansprechpartnerin: Jutta Herrmann-Burkart"
/>
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.