Offenburg plant neue Baumschutzsatzung

Informationsabende im September klären über Verfahren und Bürgerbeteiligung bis 2026 auf

Die Stadt Offenburg unterstreicht ihr Engagement für den Umweltschutz mit einer wichtigen Initiative: Die Abteilung Grünflächen und Umweltschutz lädt die Bewohnerinnen und Bewohner der Ortsteile zu Informationsveranstaltungen ein, um über die bevorstehende Baumschutzsatzung zu informieren. Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger umfassend über geltende und geplante Regelungen zum Schutz des Baumbestandes aufzuklären und Beteiligungsmöglichkeiten zu bieten.

Informationsabende vor Ort

Für direkte Einblicke und Austausch werden zwei Termine angeboten, die sich an unterschiedliche Ortsteile richten:

  • 23. September: Veranstaltung in Sport-Bohlsbach für die Ortsteile Nord-, Windschläg, Bühl, Griesheim, Waltersweier und Weier.
  • 25. September, 18 Uhr: Informationsabend in der Festhalle Elgersweier für die Ortsteile Süd-, Zunsweier, Fessenbach, Rammersweier und Zell-Weierbach.
  • Im Fokus dieser Veranstaltungen stehen die Kerninhalte der geplanten Baumschutzsatzung, die speziell auf die Interessen und Fragen der Ortsteilbewohnenden zugeschnitten sind. Themen wie das Antragsverfahren für Baumfällungen, die Pflicht zum Ausgleich sowie die Möglichkeiten der Befreiung von der Satzung werden umfassend dargestellt.

    Wichtige Themen der Baumschutzsatzung

    • Antragstellung: Wann und wie kann ein Antrag auf Fällung eines Baumes gestellt werden?
    • Ausgleichsmaßnahmen: In welchen Fällen wird Ersatz verlangt?
    • Befreiungen: Unter welchen Bedingungen sind Ausnahmen möglich?
    • Die Veranstaltungen bieten nicht nur Informationen, sondern auch Raum für einen offenen Dialog zwischen Bürgerinnen, Bürgern und den zuständigen städtischen Stellen. Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung – darunter der Leiter der Abteilung Grünflächen und Umweltschutz sowie weitere Fachexpertinnen und Experten – stehen bereit, um Fragen zu beantworten und Anregungen aufzunehmen.

      Verfahrensablauf und Zeitplan

      Das Verfahren zur Einführung der Baumschutzsatzung folgt einem klar strukturierten Zeitplan:

      • September: Vorlage der Satzung zur Beratung in den Ortschaftsräten und mit den Ortvorsteherinnen und Ortsvorstehern
      • 12. und 24. November: Beratende Beschlüsse im Planungs- und Umweltausschuss sowie im Gemeinderat
      • Anfang Dezember 2025 bis Mitte Januar 2026: Offenlage und Bürgerbeteiligung zu den Satzungsentwürfen
      • April 2026: Einarbeitung der Einwände und Vorberatung im Planungs- und Umweltausschuss
      • Anschließend: Abschließender Satzungsbeschluss im Gemeinderat
      • Die Stadt Offenburg setzt damit auf Transparenz und Bürgerbeteiligung im kommunalen Umweltschutz.

        Bedeutung für die Stadtgesellschaft

        Der Schutz von Stadtbäumen hat vielfältige Auswirkungen: Neben ökologischen Vorteilen wie Verbesserung des Stadtklimas und Lebensraumschutz sorgt eine geregelte Baumpflege auch für ein attraktives Stadtbild. Die geplante Satzung, die nach umfassender Beteiligung in Kraft treten soll, wird so zu einem wichtigen Baustein im Offenburger Umwelt- und Klimakonzept.

        Weitere Informationen

        Für Fragen steht die Abteilung Grünflächen und Umweltschutz der Stadt Offenburg zur Verfügung. Der direkte Kontakt zu den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern besteht während der Informationsabende. Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Anliegen und Anregungen aktiv einzubringen und die Zukunft des städtischen Grüns mitzugestalten.

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