Offenburg plant neues Bahnhofsquartier

Die Stadt informiert im Mai über die Neugestaltung, den Bauablauf und die Erreichbarkeit während der Arbeiten. Der erste Bauabschnitt soll im Sommer starten.

Offenburg plant neues Bahnhofsquartier
Bild zum Beitrag© Offenburgs Redaktion

In Offenburg beginnt 2026 die Neugestaltung des Bahnhofsquartiers. Die Stadt kündigt dazu ein umfassendes Informationsangebot im Mai an und lädt Bürgerinnen und Bürger zu drei Terminen ein. Im Mittelpunkt stehen der aktuelle Stand der Planungen, der geplante Bauablauf und die Frage, wie das Quartier während der Bauphase erreichbar bleibt.

Informationen vor dem Start des Großprojekts

Nach intensiver Vorbereitung steht die Umsetzung des Projekts bevor. Vorab will die Stadt transparent über die nächsten Schritte informieren und den geplanten Umbau des Bahnhofsquartiers erläutern. Das Vorhaben ist eng mit der Entwicklung des zentral gelegenen Areals rund um den Bahnhof verbunden.

Zum Auftakt findet am Mittwoch, 6. Mai, ein Infoabend im Kasino Offenburg in der Okenstraße 25a statt. Beginn ist um 19 Uhr. Dort informiert das Planungsteam über die aktuellen Planungen und die wichtigsten Entwicklungen rund um die Sanierung.

Themen des Infoabends

Nach Angaben der Stadt werden dabei unter anderem folgende Punkte erläutert:

  • die künftige Verkehrsführung
  • der geplante Bauablauf
  • die Erreichbarkeit des Quartiers während der Bauphase
  • Rundgang und Ausstellung im Mai

    Am Samstag, 9. Mai, folgt im Rahmen des Tags der Städtebauförderung ein geführter Rundgang durch das Bahnhofsquartier. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Info-Tanke in der Okenstraße 30a.

    Begleitend dazu zeigt der STADTRAUM in der Steinstraße eine Ausstellung zum Thema. Sie ist an mehreren Tagen geöffnet und ergänzt das Informationsangebot um weitere Einblicke in das Projekt.

    Öffnungszeiten der Ausstellung

    • Samstag, 9. Mai, von 15 bis 18 Uhr
    • Sonntag, 10. Mai, von 15 bis 18 Uhr
    • Dienstag, 12. Mai, von 15 bis 18 Uhr
    • Mittwoch, 13. Mai, von 15 bis 18 Uhr
    • Ein Quartier mit neuer Funktion

      Das Offenburger Bahnhofsquartier soll künftig als Eingangstor wirken und mehr Raum für Begegnung und Aufenthalt schaffen. Seit 2019 arbeitet die Stadt an der Modernisierung des Areals im Rahmen des Sanierungsgebiets „Bahnhof-Schlachthof“.

      Ziel ist es, das Gebiet zu einer zukunftsfähigen Mobilitätsdrehscheibe und einem attraktiven Stadtquartier zu entwickeln. Bis zur Landesgartenschau 2032 soll ein attraktiver Stadteingang entstehen, der als Visitenkarte für Offenburg verstanden wird.

      Von der Planung in die Umsetzung

      Die Stadt verweist auf einen aus einem Wettbewerb entwickelten Entwurf, auf dessen Grundlage nun die Realisierung beginnt. Der Start des ersten Bauabschnitts wird voraussichtlich im Sommer erwartet und soll die Umsetzung des neuen Bahnhofsquartiers einläuten.

      Parallel dazu wird mit dem Bebauungsplan „Bahnhofsquartier West“ die Planung des städtebaulichen Rahmenplans konkretisiert und verbindlich festgeschrieben. Nach der Öffentlichkeitsbeteiligung Ende 2025 ist die Offenlage im zweiten Halbjahr 2026 vorgesehen.

      Hintergrund der Neugestaltung

      Die Neugestaltung ist Teil einer länger angelegten Entwicklung. Das Bahnhofsquartier soll nicht nur funktional verbessert, sondern auch als städtebaulich prägender Bereich weiterentwickelt werden. Die Stadt stellt damit die Weichen für einen neuen Zugang zur Innenstadt und für ein Quartier mit mehr Aufenthaltsqualität.

      Die nun angekündigten Termine geben Interessierten die Möglichkeit, sich frühzeitig über das Vorhaben zu informieren und die nächsten Schritte der Umgestaltung nachzuvollziehen.

      Einordnung und Ausblick

      Mit dem Informationsangebot im Mai setzt die Stadt auf Begleitung und Erklärung eines Projekts, das in den kommenden Jahren sichtbar werden soll. Der geplante Umbau des Bahnhofsquartiers verbindet Sanierung, Mobilität und Stadtentwicklung und ist damit eines der zentralen Vorhaben in Offenburg.

      Die Termine im Kasino Offenburg, der Rundgang im Quartier und die Ausstellung im STADTRAUM bilden zusammen einen kompakten Überblick über das Projekt, das 2026 in die nächste Phase geht.

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