Offenburg rüstet sich für Stromausfall
Leitfaden empfiehlt 10-Tage-Vorrat und Notfalltreffpunkte in Feuerwehrhäusern

Ein unerwarteter Stromausfall stellt jede Stadtgesellschaft auf die Probe – so zeigte es jüngst ein Fall in Berlin, als ein ganzes Viertel plötzlich ohne Strom war. Auch wenn ein umfassender und langanhaltender Stromausfall in Deutschland laut Experten als unwahrscheinlich gilt, möchte die Stadt Offenburg ihre Bürgerinnen und Bürger zu einem umsichtigen Krisenmanagement motivieren. Dafür hat die städtische Stabsstelle für außergewöhnliche Ereignisse einen durchdachten Leitfaden mit Checklisten und Tipps entwickelt, der für alle Haushalte wertvolle Orientierung bietet.
Umfassende Vorsorge: Was für den Ernstfall wichtig ist
Stabsstellenleiter Erwin Drixler unterstreicht die Wichtigkeit, bereits im Vorfeld Vorsorge zu treffen. Die Empfehlungen orientieren sich am Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: Jede Person sollte für mindestens zehn Tage einen Vorrat an Lebensmitteln und anderen Alltagsgegenständen anlegen.
Die vollständige Liste der empfohlenen Vorräte ist online abrufbar.
Kritische Ausstattung für Notlagen
Besonders wichtig ist auch die Vorbereitung bei pflegebedürftigen Angehörigen, da externe Unterstützungsdienste bei einem Stromausfall zunächst nicht erreichbar sein könnten.
Kommunikation und Information im Krisenfall
Warn-Apps wie NINA und KATWARN sowie der Cell Broadcast-Dienst informieren über aktuelle Ereignisse. Im Falle eines Netzausfalls sind batteriebetriebene Radios oder Autoradios die wichtigsten Informationsquellen. Das Mobilfunknetz kann bei größeren Stromausfällen rasch zusammenbrechen, daher sollten alternative Kommunikationsmittel vorgehalten werden.
Das richtige Verhalten bei Stromausfall
Notfalltreffpunkte bieten Schutz und Informationen
Sollte sich ein Stromausfall über einen längeren Zeitraum erstrecken, werden acht Feuerwehrhäuser in Offenburg als Notfalltreffpunkte fungieren. Sie sind mit Notstromaggregaten und Funkverbindungen ausgestattet und bieten Anlaufstellen für Schutz, Erste-Hilfe und aktuelle Informationen.
Neben der offiziellen Hilfe ist bürgerschaftliches Engagement gefragt. Sozialer Zusammenhalt spielt gerade in Krisenzeiten eine tragende Rolle – das hebt auch Stabsstellenleiter Drixler hervor.
Weitere Informationsquellen und Hilfsmittel
Detaillierte, regelmäßig aktualisierte Informationen stehen online zur Verfügung. Auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe informiert über aktuelle Risiken in sozialen Medien und über Warn-Apps.
Leitfaden und Tipps der Stadt Offenburghttp://www.offenburg.de/stromausfall
Der Flyer „Anlaufstellen und Notfallvorrat“ steht Interessierten ebenfalls online zur Verfügung.
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
Warn-Apps: NINA, KATWARN
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subtitle="Stadt Offenburg"
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