Offenburg startet Verkehrswende bis 2035

Über 60 Maßnahmen für klimafreundliche Mobilität und 67% CO2-Reduktion im Verkehrssektor geplant

Offenburg setzt sich mit dem ambitionierten Projekt "Zukunftswege Offenburg 2035" das Ziel, Mobilität in der Stadt grundlegend zu verändern. Auf Grundlage des bisherigen "Masterplan Verkehr OG" wird ein umfassendes Maßnahmenpaket umgesetzt. Der neue Name verdeutlicht: Es geht nicht um Einzelprojekte, sondern um ein Gesamtkonzept, das die Verkehrswende vorantreiben soll.

Mehr als Stückwerk: Das Konzept hinter "Zukunftswege Offenburg 2035"

Das Vorhaben ist breit angelegt. Im Mittelpunkt steht eine zukunftsfähige, klimafreundliche Mobilität, die allen Bürgerinnen und Bürgern bessere Möglichkeiten bietet. Die Lebensqualität soll gesteigert werden – insbesondere für Menschen, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) unterwegs sind. Komfort, Sicherheit und Einfachheit werden dabei großgeschrieben.

Darüber hinaus setzt Offenburg auf moderne Mobilitätsformen wie Carsharing, die im Rahmen des Projekts weiter ausgebaut werden sollen.

Die neun Handlungsbereiche

Mehr als 60 Maßnahmen in folgenden Bereichen werden umgesetzt:

  • Fuß- und Radverkehr
  • Öffentlicher Verkehr
  • Kfz- und ruhender Verkehr
  • Wirtschaftsverkehr
  • Neue Mobilitätsformen und Antriebsarten
  • Verkehrs- und Mobilitätsmanagement
  • Verkehrssicherheit
  • Damit will die Stadt den Verkehr der kommenden Jahre Schritt für Schritt fit für die Zukunft machen.

    Klimamobilitätsplan als Leitlinie

    Offenburg gehört zu den ersten Städten in Baden-Württemberg, die ihren Verkehrsplan als sogenannten Klimamobilitätsplan ausgearbeitet haben.

    Damit verpflichtet sich Offenburg ambitionierten Zielen: Bis 2035 sollen die CO2-Emissionen im Verkehrssektor um 67 Prozent gegenüber dem Jahr 2010 gesenkt werden. Das Konzept basiert auf Analysen und umfassender Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Fachleuten sowie politischen Gremien.

    Maßnahmen für mehr Lebensqualität

    • Breitere Gehwege, sichere Querungen und ein durchgängiges Radwegenetz für mehr Fuß- und Radverkehr
    • Kürzere Takte, optimierte Linienführungen und moderne Haltestellen im öffentlichen Nahverkehr
    • Ausbau von Car- und Bikesharing-Angeboten, mehr E-Ladesäulen
    • Mehr Barrierefreiheit im Fußverkehr und ÖPNV
    • Auch wenn das Stadtbild sich dafür sukzessive verändert und bauliche Anpassungen einige Unannehmlichkeiten mit sich bringen, sieht die Stadt diese Schritte als notwendig für eine nachhaltige und zukunftssichere Mobilität.

      Beteiligung und Mitgestaltung

      Das Projekt ist Ergebnis eines mehrjährigen Prozesses, an dem die Offenburger Bevölkerung, Expertinnen und Experten sowie politische Vertreterinnen und Vertreter aktiv beteiligt waren. Ziel war stets, den städtischen Raum effizienter zu nutzen und die Mobilität für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sicher und komfortabel zu gestalten.

      Weitere Informationen zu Zukunftswege Offenburg 2035http://www.offenburg.de/zukunftswege

      Mit "Zukunftswege Offenburg 2035" geht die Stadt entschlossen voran – und sendet ein Signal für mehr Lebensqualität und Nachhaltigkeit im urbanen Raum.

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