Offenburgs Schulgartenwettbewerb 2025: Kreative Naturprojekte im Fokus
Schulen zeigen Engagement für Umweltbildung – Wettbewerb wird zweijährlich fortgesetzt

Der Schulgartenwettbewerb 2025 in Offenburg stand unter dem Motto „Unser Garten als Ort der Begegnung für Mensch und Natur“. Bei der feierlichen Preisverleihung im SFZ Innenstadt ehrte Philip Denkinger, Abteilungsleiter für Grünflächen und Umweltschutz bei der Stadt Offenburg, die engagierten Schulgärtnerinnen und Schulgärtner unterschiedlicher Schulen. Die Veranstaltung stellte die vielfältigen Aktivitäten und Projekte der teilnehmenden Schulen in den Mittelpunkt und setzte ein Zeichen für aktive Umweltbildung.
Vielfältige Projekte und kreative Lösungen
Alle teilnehmenden Schulen wurden für ihren Einsatz und ihre Kreativität ausgezeichnet. Sie erhielten als Anerkennung Wildbienennistkästen, einen Bausatz für ein Vogelhäuschen, Urkunden sowie Verzehrgutscheine.
Oken-Gymnasium: Mit 15 Plakaten dokumentierten die Schulgärtnerinnen und Schulgärtner die Rekultivierung eines Innenhofs. Besonderes Augenmerk lag auf der kreativen Nutzung der gärtnerischen Produkte, darunter Pizza-Kräuter, Jelly-Drucke und Schafgarben-Salbe.
Eichendorff-Schule: Das Schulteam präsentierte ein großformatiges Plakat zum gemeinschaftlichen Wirken im und um den Schulgarten. Im Rahmen des „70+1-Jubiläums“ führten Schülerinnen und Schüler Ehemalige durch den Garten. Ein Highlight war das begehbare Bohnen-Tipi.
Waldbachschule: Ende Mai vergangenen Jahres zog ein Bienenschwarm in den Schulgarten ein. Die Entwicklung bis zur anstehenden ersten Honigernte wurde in einem Memory-Spiel festgehalten – eine anspruchsvolle, jedoch pädagogisch wertvolle Aufgabe, bei der die Mitspielenden Text- und Bildtafeln kombinieren müssen.
Zusammenarbeit und Perspektiven
Die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Offenburg und dem BUND-Umweltzentrum Ortenau wurde von Petra Rumpel (BUND) und Philip Denkinger besonders hervorgehoben. Der Wettbewerb wird künftig alle zwei Jahre stattfinden, um den Schulen mehr Zeit für langfristige Planung und Projektentwicklung zu geben.
Hintergrund des Wettbewerbs
Die Initiative für den Wettbewerb entstand 2022: Die Stadt Offenburg und das BUND-Umweltzentrum Ortenau entwickelten gemeinsam die Idee, Schulgartenprojekte zu fördern. Ziel ist es, Kindern gärtnerisches Wissen, biologische Zusammenhänge und einen bewussten Umgang mit der Natur zu vermitteln. Seit 2023 haben alle Offenburger Schulen die Möglichkeit, mit wechselnden Mottos am Wettbewerb teilzunehmen.
Der Aufenthalt und das Arbeiten im Schulgarten geben den Schülerinnen und Schülern praxisnahes Wissen über Wachstum, Lebenszyklen, Wetter und den achtsamen Umgang mit Tieren und Pflanzen. So soll schon früh für Umwelt- und Naturschutz sensibilisiert werden.
Freude und Motivation zum Abschluss
Laut dem offiziellen Bildtext freuten sich Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und Jury-Mitglieder über den gelungenen Abschluss des Wettbewerbs. Das Engagement und die Zufriedenheit der Beteiligten zeigt, wie wichtig gemeinschaftliches Lernen und Arbeiten in der Natur ist.
Der Schulgartenwettbewerb setzt auf nachhaltige Bildung und bietet bereits der jungen Generation eine Plattform, Natur aktiv zu erleben und zu schützen. Mit der Fortführung alle zwei Jahre können künftig noch mehr kreative und ökologische Projekte umgesetzt werden.
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