Omas for Future: Umweltheldinnen in Offenburg
Mit elektronischem Kippensauger und Sammelaktionen machen sie die Stadt sauberer und lebenswerter

Offenburg rückt zusammen: Ehrenamtliches Engagement sorgt für Aufmerksamkeit in der Stadt. Die Initiative Omas for Future mit Marliese Ioannidis und Elisabeth Schmeling zeigt, wie aus persönlichem Einsatz wirkungsvolle Veränderung entsteht. Ziel der Gruppe: Für ein lebenswerteres, saubereres Offenburg aktiv werden und Bürger*innen zum Mitmachen ermutigen.
Vorbildliches Engagement für Klima und Umwelt
Seit über zwei Jahren engagiert sich Marliese Ioannidis für Klima- und Umweltschutz in Offenburg. Unterstützt wird sie dabei von Elisabeth Schmeling, mit der sie gemeinsam die Omas for Future in Offenburg prägt. Neben der gemeinsamen Überzeugung steht ihr Ehrenamt im Mittelpunkt: Sie organisieren Sammelaktionen und monatliche Treffen, um weitere Bürger*innen zu informieren, miteinander zu vernetzen und aktiv einzubeziehen.
Innovative Lösungen durch Bürgerschaft und Stadt
Trotz gesundheitlicher Hürden gibt Marliese Ioannidis nicht auf. Nach mehreren Schlaganfällen und der damit verbundenen Einschränkung ihres rechten Arms wäre das Kippensammeln eigentlich nicht mehr möglich gewesen. Doch durch den Austausch mit Elisabeth Schmeling und ein Gespräch mit Oberbürgermeister Marco Steffens entstand eine Lösung: Die Technischen Betriebe Offenburg (TBO) beschafften einen elektronischen Kippensauger. Das Gerät ist jetzt bei Ioannidis im Einsatz – an mehreren Tagen pro Woche und an vielen Orten in Offenburg.
Gemeinsame Aktionen und Appelle
Die Omas for Future setzen nicht nur auf Eigeninitiative. Im Sommer luden sie Bürger*innen dazu ein, gesammelte Kippen abzugeben. Für die Teilnahme gab es Lose für eine Tombola, ermöglicht durch die Unterstützung lokaler Geschäfte. Ziel der Gruppe ist es, Menschen zu sensibilisieren und Verantwortung zu übernehmen.
Zitat aus dem Appell der Gruppe: „Eine einzige Kippe kann bis zu 1000 Liter Grundwasser verunreinigen.“
Die Vermüllung bleibt ein Problem. Deshalb fordern die Engagierten die Stadt auf, spezielle Ascher an öffentlichen Mülleimern zu installieren, um die Kippen künftig getrennt recyceln zu können. Elisabeth Schmeling betont, dass dies angesichts hoher Reinigungskosten sinnvoll sei.
Offenburg braucht jede helfende Hand
Das Engagement der Omas for Future macht Mut und zeigt, welchen Unterschied Einzelne machen können. Jede*r ist eingeladen, die Bewegung zu unterstützen – ob bei Treffen, Aktionen oder im Alltag. Jede Entscheidung zählt, um die Stadt sauberer und lebenswerter zu gestalten.
Weitere Informationen zu den Omas for Future Offenburghttp://www.offenburg.link/omasforfuture
Die Initiative ist offen für alle, die sich informieren, anpacken oder einfach austauschen möchten. So setzt Offenburg gemeinsam ein Zeichen für Umweltbewusstsein und Zukunftsfähigkeit.
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