Schillergymnasium gewinnt Jugend-Engagiert-Preis

Klima- und Umwelt-AG in Offenburg für ihr ehrenamtliches Engagement für Ökologie und Nachhaltigkeit ausgezeichnet

Schillergymnasium gewinnt Jugend-Engagiert-Preis
Bild zum Beitrag© Offenburgs Redaktion

Die Klima- und Umwelt-AG des Schillergymnasiums Offenburg ist mit dem „Jugend Engagiert-Preis“ 2026 ausgezeichnet worden. Vergeben wurde die Ehrung von der Stadtteilkonferenz, dem Vertretergremium aller Vereine, Schulen und Institutionen. Gewürdigt wurde das ehrenamtliche Engagement der Gruppe im Bereich Ökologie in der Oststadt.

Die Preisverleihung fand am vergangenen Wochenende im Rahmen des Stadtteilfestes auf dem Schulhof der Oststadtschulen statt. Damit wurde ein Projekt ausgezeichnet, das nach Angaben der Stadtteilkonferenz seit Jahren mit Kontinuität, Einsatz und konkreten Ideen auffällt.

Auszeichnung mit Tradition

Der Preis hat in den Offenburger Stadtteilen eine feste Verankerung. Er wird bereits zum 17. Mal an Jugendliche vergeben, die sich in besonderer Weise in den Stadtteilen Südstadt und Nordoststadt ehrenamtlich engagieren.

In diesem Jahr fiel die Wahl auf die Klima- und Umwelt-AG, weil sie nach Einschätzung der Stadtteilkonferenz sowohl Bildungsarbeit leistet als auch selbst praktisch aktiv wird. Die Gruppe setzt sich für Nachhaltigkeit ein und bringt dazu regelmäßig Projekte auf den Weg.

Die geehrten Schülerinnen und Schüler

Mitglieder der Klima- und Umwelt-AG sind in diesem Schuljahr Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 6 bis 10:

  • Niklas Groß
  • Anton Hirsekorn
  • Mari Rahner
  • Mattes Kühnhanss
  • Johann Berthold
  • Marie Busam
  • Nova Fichtner
  • Annemarie Greschel
  • Stella Hunova
  • Jonathan Lehmann
  • Nelly Potrykus
  • Lars Strohsack
  • Max Brucker
  • Laudatio und Würdigung durch die Stadtteilkonferenz

    Die Preisübergabe übernahm Sabina Wadenpohl, Geschäftsführende Schulleiterin der Grund-, Werkreal-, Gemeinschaftsschulen und Realschulen, im Namen der Stadtteilkonferenz. In ihrer Rede hob sie das außergewöhnliche Engagement der Gruppe hervor. Nach Angaben der Stadt arbeitet die AG seit fünf Jahren am Schillergymnasium immer wieder an innovativen und kreativen Projekten zum Klima- und Umweltschutz.

    In der Begründung der Stadtteilkonferenz wird außerdem betont, dass die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft einerseits Bildungsarbeit im Bereich Nachhaltigkeit für alle Schülerinnen und Schüler am Schillergymnasium leisten, andererseits selbst anpacken und Projekte tatkräftig umsetzen. Zudem sei die AG im Austausch mit verschiedenen Stellen der Stadt Offenburg, um Problemstellen am Schiller aufzuzeigen und sich für nachhaltige Verbesserungen einzusetzen.

    Konkrete Projekte und Aktivitäten

    Zu den Beispielen für die Arbeit der AG zählt ein Klimatag für alle Klassen des Schillergymnasiums. Außerdem betreibt die Gruppe regelmäßig Bildungsarbeit durch Infostellwände, Plakataktionen und Aushänge in der AG-Vitrine.

    Die Inhalte dieser Aktionen reichen von Nachhaltigkeitszielen über die Vorteile fleischfreier Ernährung bis hin zu verschiedenen Formen einer bewussten Lebensweise. Genannt werden dabei unter anderem:

    • plastikfreie Lebensweise
    • autofreie Lebensweise
    • palmölfreie Lebensweise
    • werbemüllfreie Lebensweise
    • handyfreie Lebensweise
    • konsumfreie Lebensweise
    • Mülltrennung
    • Energiesparen im Schulalltag
    • Auf Initiative der AG wurde zudem der Energiebeauftragte für die Unterstufe eingeführt. Auch ein Pizzakarton-Mülleimer wurde angeschafft. Beide Maßnahmen zeigen, dass die Gruppe ihre Anliegen nicht nur thematisiert, sondern auch in praktische Veränderungen im Schulalltag übersetzt.

      Positive Resonanz aus der Stadtteilkonferenz

      Die Mitglieder der Stadtteilkonferenz zeigten sich nach eigenen Worten „sehr beeindruckt und für preiswürdig erachtet“ von diesen und vielen weiteren Aktionen der Klima- und Umwelt-AG. Zugleich dankten sie den Schülerinnen und Schülern „für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement“.

      Mit der Auszeichnung wird damit nicht nur eine einzelne Initiative anerkannt, sondern eine kontinuierliche Arbeit, die Bildung, Mitwirkung und konkrete Umsetzung miteinander verbindet.

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