Taschengeldbörse startet durch

Jugendliche von 14 bis 18 Jahren finden jetzt unkompliziert kleine Jobs in der Stadt – Bürger sind aufgerufen, weitere Angebote einzureichen

Taschengeldbörse startet durch
Taschengeldbörse startet durch
Bild zum Beitrag© Offenburgs Redaktion

Die Taschengeldbörse, ein städtisches Programm zur Förderung von Jugendlichen, entwickelt sich seit ihrem Start im Mai 2025 zu einem attraktiven Angebot sowohl für junge Menschen als auch für Jobanbietende. Das Konzept: Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren erhalten die Möglichkeit, auf unkompliziertem Weg kleinere Jobs zu übernehmen – unterstützt von erfahrenen Ansprechpartnern.

Unkomplizierte Vermittlung vielfältiger Aufgaben

Die Erfolgsgeschichte von Matias Saoa, einem 15-jährigen Teilnehmer, verdeutlicht den praktischen Nutzen des Projekts. Durch Instagram wurde er auf die Taschengeldbörse aufmerksam. Die Stadt beschreibt die Vermittlung als äußerst unkompliziert. Aus verschiedenen Tätigkeiten suchte sich Saoa das Einkaufen und die Gartenarbeit aus.

Besonders das Engagement in der Gartenarbeit brachte positive Erfahrungen: Unterstützt von einem Sozialpädagogen und einem Landschaftsgärtner, arbeitet Saoa je nach Wetter ein Mal pro Woche für zwei bis drei Stunden im Garten. Seine Empfehlung nach den ersten Einsätzen fällt eindeutig aus: "Das Projekt ist sehr unkompliziert und eine große Unterstützung für mich."

Vielfältige Jobmöglichkeiten für Jugendliche

Die angebotenen Tätigkeiten reichen vom Herrichten eines Schrebergartens über regelmäßige Gartenpflege, Einkäufe, Hund ausführen, Unterstützung am PC, Babysitten (mit Kursnachweis) bis hin zu Hausaufgabenhilfe. Die Aufgaben werden von den Jugendlichen eigenständig übernommen, wobei sie ihre eigenen Interessen und Fähigkeiten einbringen können.

  • Intensive Gartenarbeiten (z.B. Frühjahrsputz im Schrebergarten)
  • Regelmäßige Hilfe im Garten
  • Einkaufsdienste
  • Hund ausführen
  • PC-Unterstützung
  • Babysitten (nach entsprechenden Kursen)
  • Hausaufgabenhilfe
  • Persönliche Ziele und Zukunftspläne

    Matias Saoa hat klare Pläne: Sein mit der Taschengeldbörse verdientes Geld möchte er für den Führerschein nutzen. Auch weiterführende Ziele hat er bereits vor Augen: "Ich will Polizist werden – das wollte ich schon immer."

    Aufruf: Weitere Jobangebote erwünscht

    Die Nachfrage unter Jugendlichen ist spürbar. Es gibt bereits mehrere Anmeldungen, dennoch mangelt es an genügend neuen Jobangeboten. Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe anbieten möchten, sind eingeladen, sich zu melden. Auch wer aktuell keine Unterstützung benötigt, kann das Angebot im Bekanntenkreis weiterverbreiten.

    Weitere Informationen und Kontakt

    Interessierte erhalten weitere Auskünfte in den Stadtteil- und Familienzentren oder online auf der Website der Taschengeldbörse.

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    Mit der Taschengeldbörse profitieren beide Seiten: Jugendliche sammeln wertvolle Erfahrungen und unterstützen die Gemeinschaft, während Jobanbietende zuverlässige Hilfe im Alltag erhalten.

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