Tödliche Kaninchenkrankheit in Offenburg entdeckt
RHD breitet sich rasch aus – Bürger werden gebeten, tote Kaninchen zu melden
In Offenburg ist nach Angaben der Technischen Betriebe die sogenannte Rabbit Haemorrhagic Disease (RHD) festgestellt worden. Die Viruserkrankung betrifft ausschließlich Kaninchen und ist für diese hochgefährlich – oft verläuft sie innerhalb kürzester Zeit tödlich.
Hochansteckendes Virus bedroht Kaninchenpopulation
Die RHD breitet sich rasch aus und stellt eine ernsthafte Bedrohung sowohl für Wild- als auch für Hauskaninchen dar. Besonders problematisch: Das Virus kann auf unterschiedliche Weise übertragen werden, insbesondere durch Stechmücken sowie über direkten Kontakt mit den Körperflüssigkeiten infizierter Tiere.
Gefahr für Haustiere und Menschen?
Laut der offiziellen Mitteilung besteht für Menschen, Hunde und Katzen keine Gefahr. Tierhalter anderer Arten müssen sich daher keine Sorgen machen. Wer jedoch Kaninchen zu Hause hält, sollte besonders wachsam sein und vorbeugende Maßnahmen treffen.
Wildkaninchen sterben meist unbemerkt
Ein Großteil der infizierten Wildkaninchen stirbt in unterirdischen Bauen, weshalb nur wenige verendete Tiere tatsächlich gefunden werden. Die Dunkelziffer könnte daher deutlich höher liegen als die Zahl der gemeldeten Funde vermuten lässt.
Meldeverfahren bei toten Kaninchen
Wer in Offenburg ein verendetes Kaninchen entdeckt, wird gebeten, dies den Technischen Betrieben per E-Mail zu melden. Die Kooperation der Bevölkerung ist ein wichtiger Bestandteil, um die Lage genau einschätzen zu können.
Die Behörden verfolgen die Situation aufmerksam weiter und appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, wachsam zu bleiben und Funde zu melden. Nur durch gemeinsames Handeln kann die weitere Ausbreitung des tödlichen Virus bei Kaninchen wirksam bekämpft werden.
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