Programm im Schlösschen im Hofgarten: Stillleben, Gouache und Berliner Secession

Das Schlösschen im Hofgarten zeigt bis 18. Oktober Stillleben im Dialog, am 11. Oktober Gouache-Vortrag und ab 20. November Berliner Secession.

Von Presse-Service.de2 Min. Lesezeit

Das Schlösschen im Hofgarten bleibt im Herbst und Winter ein Ort für Kunst und Kultur. Im Programm stehen eine laufende Stillleben-Ausstellung, ein Vortrag zur Maltechnik Gouache, ein Kunsthandwerkermarkt Mitte November sowie ab dem 20. November wieder die Sammlung zur Berliner Secession.

Stillleben-Ausstellung noch bis 18. Oktober

Die Sonderausstellung „Raffiniert Arrangiert – Stillleben im Dialog“ ist noch bis Sonntag, 18. Oktober, zu sehen. Im Mittelpunkt steht das Stillleben als Kunstgattung, die nach Angaben des Schlösschens auch für Kunstneulinge verständlich und spannend präsentiert wird. Den Werken aus der Stiftungssammlung mit Gemälden um 1900 werden moderne Arbeiten zeitgenössischer Künstler aus der Frankfurter Künstlergesellschaft gegenübergestellt.

Vortrag am 11. Oktober

Im Begleitprogramm zur Ausstellung spricht am Sonntag, 11. Oktober, um 14.30 Uhr Claus Delvaux, Vorsitzender der Frankfurter Künstlergesellschaft und einer der ausstellenden Künstler. Sein Vortrag trägt den Titel „Arbeiten mit der Maltechnik Gouache“. Dabei gibt er Einblick in diese Maltechnik und zeigt zur Veranschaulichung Fotos sowie eine Diashow zur Entstehung seines Werkes „Hotel de France“, das ebenfalls Teil der Ausstellung ist. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, dem Künstler Fragen zu seinem Vortrag oder seinen Werken zu stellen.

Kunsthandwerkermarkt am 14. und 15. November

Mitte November ist das Schlösschen Gastgeber des Kunsthandwerkermarkts „Spessartmarkt #3 – hallo wertheim“. Er findet am Samstag, 14. November, von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag, 15. November, von 11 bis 17 Uhr statt. Der Markt war bereits für Juni geplant und wurde wegen der Hitze in den Herbst verschoben. Besucherinnen und Besucher können dort kunsthandwerkliche Arbeiten aus regionaler Fertigung sehen und erwerben. Genannt werden Keramik, Glas, Papier, Taschen, Schmuck, Holzarbeiten, Textiles, Seifen und handgewebte Produkte.

Berliner Secession ab 20. November

Ab Freitag, 20. November, zeigt das Schlösschen wieder seine Stiftungssammlung mit Werken der Berliner Secession. Im Zentrum stehen Kunstströmungen wie Jugendstil, Freilichtmalerei, Realismus und Impressionismus, die in Berlin um 1900 für Aufsehen sorgten und teils Skandale auslösten. Zur Sammlung gehören Gemälde führender deutscher Impressionisten wie Max Liebermann, Lovis Corinth, Max Slevogt und Fritz von Uhde sowie Werke von Käthe Kollwitz, Lesser Ury und Maria Slavona. Ein Werk von Maria Slavona war Anfang des Jahres zunächst an das Frieder Burda Museum in Baden-Baden und anschließend an das Barberini Museum in Potsdam verliehen. Anlass war eine Kooperationsausstellung beider Häuser zu Max Liebermann und dem Deutschen Impressionismus. Das Schlösschen verweist mit dieser Ausleihe auf die überregionale Bedeutung der Wertheimer Sammlung, die Wolfgang Schuller dem Museum im Hofgarten gestiftet hat.

Die Ausstellung „Kunst geht neue Wege – Die Berliner Secession“ ist in Wertheim bis Sonntag, 31. Januar 2027, zu sehen.

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