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Betreff: Pressemitteilung: "Flächennutzungsplan "Wohnen" veröffentlicht"
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
anbei eine Pressemitteilung:
Nachbarschaftsverband Pforzheim veröffentlicht den Flächennutzungsplan "Wohnen"
Wichtiger Schritt zur Sicherung des Wohnraumbedarfs
(stp). Der neue Flächennutzungsplan (FNP) "Wohnen" des Nachbarschaftsverbands Pforzheim ist am Freitag, den 11. Juli 2025, rechtskräftig geworden. Damit werden die zentralen Weichen für die zukünftige Siedlungsentwicklung im Verbandsgebiet gestellt, um den dringenden Bedarf an Wohnbauflächen in der Region zu decken. Mit dem Flächennutzungsplan "Wohnen" präsentiert der Verband den zugehörigen Umweltbericht sowie den fortgeschriebenen Landschaftsplan. Das Regierungspräsidium Karlsruhe genehmigte die fertiggestellten Planwerke des Nachbarschaftsverbands im März 2025. Geringfügige Verbesserungen waren lediglich bei zwei Flächendarstellungen in Pforzheim und Niefern-Öschelbronn notwendig. Die Verbandsversammlung des Nachbarschaftsverbandes stimmte dann am 27. Juni 2025 der überarbeiteten Fassung des Flächennutzungsplanes "Wohnen" zu. "Dieser Schritt markiert den Abschluss eines intensiven Planungsprozesses und ebnet den Weg zur Schaffung von Planungsrecht zur Umsetzung von Projekten, die das Wohnangebot in unserer Region für die Zukunft sichern", so die Geschäftsstellenleitung des Nachbarschaftsverbandes Pforzheim.
Flächennutzungsplanung im Nachbarschaftsverband Pforzheim
Der Nachbarschaftsverband Pforzheim ist ein Zusammenschluss der Gemeinden Birkenfeld, Ispringen und Niefern-Öschelbronn sowie der Stadt Pforzheim. Der Verband koordiniert die Interessen der Gemeinden im Bereich der Flächennutzungsplanung. Die städtebauliche Entwicklung wird über die Art der Bodennutzung in den Grundzügen dargestellt.
Langfristige Planung für eine wachsende Region
Der Flächennutzungsplan "Wohnen" basiert auf einer umfassenden Analyse der Bevölkerungsentwicklung, des Wohnraumbedarfs und baulichen Möglichkeiten im Einzugsbereich des Nachbarschaftsverbandes. Dabei orientiert sich die Planung an den Erfordernissen eines steigenden Wohnraumbedarfs und berücksichtigt aktuelle städtebauliche Leitlinien und Umweltanforderungen. Grundlage für die Fortschreibung war der gültige Flächennutzungsplan von 2005, der im Zuge eines intensiven Abstimmungsprozesses mit allen Mitgliedsgemeinden des Nachbarschaftsverbands überarbeitet wurde. "Mit diesem FNP "Wohnen" schaffen wir Planungssicherheit für Kommunen und ermöglichen die Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum in einer wachsenden Region", erklärte der Verbandsvorsitzende und Pforzheimer Oberbürgermeister Peter Boch. Der Flächennutzungsplan entstand unter einer umfassenden Beteiligung von Behörden, Trägern öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit. Anregungen und Einwände aus den Beteiligungen führten auch zu Anpassungen der Flächen. Dabei wurden konfliktarme Flächen zur Bebauung ausgewählt. Durch gezielte Flächenrücknahmen konnten landwirtschaftlich und ökologisch wertvolle Flächen erhalten bleiben.
Das Gesamtkonzept enthält Flächen (gekennzeichnet als Planungshinweise), die den derzeitigen Zielen des aktuellen Regionalplans widersprechen. In der laufenden Regionalplanfortschreibung könnten sich diese Ziele ändern, dann könnten auch die geplanten Bauflächen nach Abschluss des Regionalplanverfahrens integriert werden, um eine höhere Bedarfsdeckung zu erreichen. Der Flächennutzungsplan "Wohnen" stellt Wohnbauflächen, gemischte Bauflächen und Bauflächen, die dem Wohnen dienen, dar. So kann jede Kommune neues Baurecht mit individuellen Bebauungsplänen schaffen. Nachdem das wichtige Thema "Wohnen" abgeschlossen ist, wird der Prozess der Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplanes weitergeführt.
Weitere Informationen zum Flächennutzungsplan "Wohnen" sowie zur Gesamtfortschreibung sind auf der Webseite des Nachbarschaftsverbandes Pforzheim unter https://www.nachbarschaftsverband-pforzheim.de zu finden. Rund 2.514 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 18 Schulen und 16 Vereinen haben auch dieses Jahr im Rahmen der "Aktion Saubere Stadt" wieder fleißig Müll gesammelt. Im Zeitraum vom 31. März bis 5. April kamen auf diese Weise gut 55,5 Kubikmeter an Müll und Unrat im Stadtgebiet zusammen. "Im Vergleich zum Vorjahr haben wir alle gemeinsam rund neun Kubikmeter mehr Müll gesammelt. Das ist eine großartige Leistung", betonte Oberbürgermeister Peter Boch. "Diese Aktion ist für mich jedes Jahr eine Herzensangelegenheit und natürlich packen auch ich und meine Familie mit an."
Rund 196 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren auf dem Betriebshof der Technischen Dienste vor Ort, um an der Preisverleihung teilzunehmen. Die Pestalozzischule geht in diesem Jahr erneut mit acht Kubikmetern an gesammeltem Müll als Sieger der Aktion hervor. Den zweiten Platz belegt der Jugendtreff Stadtteilzentrum mit vier Kubikmetern, dicht gefolgt auf Platz drei von der Insel-Werkrealschule, die insgesamt drei Kubikmeter Abfall gesammelt haben. "Ich freue mich immer wieder auch über die tollen Einzelergebnisse. Es ist schön zu sehen, dass viele bereits im jungen Alter ein Bewusstsein für unsere Umwelt entwickeln und Jahr für Jahr tatkräftig mitanpacken", freut sich Bettina Drechsler, stellvertretende Amtsleiterin der Technischen Dienste. Ihren Ausklang fand die Preisverleihung bei einer kleinen Erfrischung samt Brezeln und süßen Stückchen. Zum Abschied erhielten alle Anwesenden einen "Müll-Bert", ein Give-Away der Abteilung Abfallwirtschaft in Form eines Müllmanns.
Bitte beachten Sie unbedingt die Sperrfrist von Samstag, 12. Juli, ab 0 Uhr nachts.
Hinweis: Bei Veröffentlichung des Bildmaterials bitte ©Stadt Pforzheim; NBV Pforzheim, Tim Widrinski angeben.
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