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Betreff: PM Firmenbesuch Schmid Group
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beigefügt eine Pressemitteilung der Stadt Freudenstadt zu einem Firmenbesuch bei der Firma Schmid Group,
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Pressemitteilung
13. August 2024
SCHMID entwickelt Hightech aus Freudenstadt
Freudenstadt. Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Energiewende - das sind aktuell die großen Fragen in Wirtschaft und Gesellschaft. Ein Unternehmen in Freudenstadt arbeitet an all diesen Themen gleichzeitig, die SCHMID Group.
Oberbürgermeister Adrian Sonder stattete dem Unternehmen am Mittwoch einen Besuch ab. Es war seine erste Besichtigung eines Freudenstädter Industrieunternehmens seit Amtsantritt überhaupt. Was er sah und hörte, beeindruckte ihn sehr: "Es ist großartig, dass wir dieses Hightech-Unternehmen in der Stadt haben. Es ist ein Glück für Freudenstadt, dass die Firma SCHMID seit 160 Jahren diesem Standort die Treue hält. Das ist nicht selbstverständlich und dafür bin ich dankbar."
In den letzten 160 Jahren hat sich das Geschäftsfeld gewaltig verändert. Gegründet als Metallgießerei, die später auch Gatter für Sägewerke herstellte, hat sich SCHMID zum Anlagenbauer und Spezialisten für Nass- und Plasmaprozesse entwickelt. Den Kunden kommt es auf größtmögliche Präzision auf kleinstmöglichem Raum an. Die Geschäftsfelder der SCHMID Group sind heute Elektronik, Photovoltaik und Batteriespeicher-Systeme im großen Stil.
"Wir sind ein sehr stark entwicklungslastiges Unternehmen", sagt Co-Geschäftsführer Helmut Rauch. Von den 800 Beschäftigten arbeiten rund 400am Stammsitz in Freudenstadt. Das zweite Produktionswerk befindet sich in China. In der Gruppe beschäftigt SCHMID rund 150 Wissenschaftler, Entwickler und Ingenieure wovon ein Großteil im Schwarzwald beschäftigt ist und neue Lösungen für die Fragen der Zeit findet. "Freudenstadt hat sich sehr gut entwickelt und hat viel zu bieten. Das ist wichtig, um hochqualifiziertes Personal zu finden", sagt Rauch.
3000 Quadratmeter Fläche für Labore und Prototypenfertigung stehen ihnen auf dem Betriebsgelände in der Robert-Bosch-Straße zur Verfügung. Kunden aus aller Welt schicken Mitarbeiter hierher, um in Freudenstadt an Lösungen für ihre Probleme zu arbeiten. Zurzeit ist eine Delegation aus Japan vor Ort, um neue Prozesse zu testen, die in eine neue Anlage einfließen sollen. Auch in der Hightech-Branche in den USA ist die SCHMID Group bekannt. Sie ist das einzige Unternehmen in der Raumschaft, das an der amerikanischen Tech-Börse Nasdaq gelistet ist.
Helmut Rauch sagt, die Technik für Speicher im großen Stil für erneuerbaren Strom aus Wind und Sonne sei längst verfügbar. Lithium-Ionen-Akkus sind für ihn nicht die Lösung für Großspeicher. SCHMID entwickelt und baut chemische Speicher auf Basis der Vanadium-Redox-Technologie, welche sich für Kapazitäten von mehreren Megawatt eignen, und üblicherweise in Hochsee-Containern untergebracht sind und in beliebiger Menge in Reihe geschaltet werden können. Sie seien sicher, günstig, zuverlässig und leistungsfähig. Ziel sei es, sie so günstig zu machen, dass der Strom aus dem Speicher nicht teurer ist als der aus der Steckdose.
SCHMID-Anlagen kommen in vielen Bereichen zum Einsatz, etwa der Herstellung von Hochleistungselektronik für künstliche Intelligenz, Solarzellen, aber auch in der Brennstoffzellentechnologie. "Praktisch jeder hat täglich sein Smartphone in der Hand. Die wenigsten wissen, dass die Rückseite mit unserer Oberflächen-Bearbeitungstechnik hergestellt wurde", so Rauch. Weitere Spezialität sind Verfahren zur Herstellung sogenannter eingebetteter Chips, also mehrlagiger Platinen, welche durch ein SCHMID patentiertes Verfahren die Produktentwickler begeistert.
Helmut Rauch ist sicher, dass die SCHMID Group schon heute die Lösungen für Herausforderungen hat, die in naher Zukunft noch viel relevanter werden, etwa Wasserknappheit. Mit der neuesten Anlagentechnologie schafft SCHMID nicht nur die Voraussetzungen für die kommenden Technologiegenerationen, sondern schafft damit auch immense Einsparungen an Ressourcen in der Herstellung der Produkte. So ließen sich in der Fertigung nicht nur 30 Prozent Energie und Kohlendioxid einsparen, sondern auch 70 Prozent Wasser. Die Geschäftsführung rechnet damit, in Zukunft mehr Mitarbeiter in Freudenstadt zu beschäftigen.
Bildbeschreibung:
Sauber und effizient: Helmut Rauch (links) zeigt Oberbürgermeister Adrian Sonder den Bau einer Anlage im Werk der SCHMID Group in Freudenstadt. Foto: Rath/Stadtverwaltung
Freundlich grüßt Sie
Volker Rath
Stadtverwaltung Freudenstadt
Dezernat I | Pressestelle und Referent des OB
Rathaus Zimmer 1.04
Marktplatz 1, 72250 Freudenstadt
Telefon: +49 7441 890 217
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