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Betreff: Eiseinbruchgefahr: Betriebshof warnt davor, gefrorene Gewässer zu betreten
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05.01.2026
Pressemitteilung
Eiseinbruchgefahr: Betriebshof warnt davor, gefrorene Gewässer zu betreten
Kehl - In den kalten Wintertagen haben sich die Stillgewässer in der Rheinstadt wie beispielsweise der Altrhein oder der Natursee in Goldscheuer in Eisflächen verwandelt. Das verleitet so manchen leichtsinnigen Passanten, sich auf das gefrorene Gewässer zu wagen. Immer wieder haben Mitarbeitende des städtischen Betriebshofs Spaziergängerinnen und Spaziergänger angetroffen, die sich zu einem Schritt aufs Eis hinreißen ließen. Allerdings rät der städtische Betriebshof dringend davon ab. "Die Gefahr einzubrechen besteht immer, egal wie dick das Eis erscheint", warnt Frank Wagner, stellvertretender Leiter des Betriebshofs.
Besonders tückisch: Gerade in den flachen Uferbereichen ist das Eis sehr dick. Doch die gefrorene Wasseroberfläche ist nur vermeintlich trittfest. Werden Steine aufs Eis geworfen oder Feuerwerkskörper dort gezündet, können sich feine, mit dem bloßen Auge nicht sichtbare Haarrisse bilden. Tritt jemand auf eine solche Stelle, kann das Eis unter der Belastung aufbrechen. Wer beispielsweise im Altrhein einbricht, sieht sich gleich mehreren Gefahren ausgesetzt: Der Grund des Altrheins ist sehr schlammig. Sinken Schuhe darin ein, sind sie nur noch mit viel Mühe und mitunter nicht mehr aus eigener Kraft aus dem Schlamm zu befreien. Hinzu kommt, dass sich die Kleidung mit dem klirrend kalten Wasser vollsaugt. "Wir raten dringend davon ab, auch nur einen Fuß aufs Eis zu setzen. Das ist brandgefährlich!", warnt Frank Wagner. Diese Warnung spricht er nicht nur für den Altrhein, sondern für jedes Stillgewässer, jeden Baggersee und jeden Angelweiher in der Kernstadt und den Ortschaften aus. An Eltern in Kehl appelliert der stellvertretende Betriebshofleiter, darauf zu achten, dass ihre Kinder keine zugefrorenen Gewässer betreten und selbst mit gutem Beispiel voranzugehen.
Bildrechte: Stadt Kehl | Annette Lipowsky
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