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Betreff: Pressemitteilung Besuch Jean-Marc Lieberherr

Sehr geehrte Damen und Herren, anbei die Pressemitteilung der Stadt Freudenstadt im Nachgang zum Besuch von Jean-Marc Lieberherr, mit freundlicher Bitte um Veröffentlichung. Ich danke für Ihr Interesse und wünsche einen schönen Tag. Pressemitteilung 14. November 2025 Welche Energie von den Visionen Jean Monnets bis heute ausgeht Freudenstadt. Impulse und Visionen für das Europa von morgen: Jean-Marc Lieberherr, Enkel von Jean Monnet, war am Montag zu Gast in Freudenstadt. Monnet ist Architekt der sogenannten Montanunion, die nach dem Zweiten Weltkrieg zwischen Frankreich, Deutschland und vier weiteren Ländern geschlossen wurde. Mit der bis dahin undenkbaren Idee, neue Kriege durch die Zusammenlegung der Kohle- und Stahlerzeugung zu verhindern, wurde der Grundstein für die Europäische Union gelegt. Lieberherr ist Mitglied der Stiftung, das die Archive seines Großvaters verwaltet, der als geistiger Vater des vereinten Europas gilt. Außerdem leitet er das Jean-Monnet-Institut, das aus den Gedanken, Erfahrungen und Visionen Monnets neue Projekte anstoßen und Antworten auf aktuelle Probleme der EU geben will. Außerdem fördert das Institut Austauschprojekte. Lieberherr, sehr zugewandte und mitreißende Persönlichkeit, nahm erst an einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am Kepler-Gymnasium teil, ehe er sich im Rathaus ins Goldene Buch der Stadt eintrug und mit Vertretern des Gemeinderats über Europa und Städtepartnerschaften wie zwischen Courbevoie und Freudenstadt sprach. Ferner trafen sich Lieberherr und Oberbürgermeister Adrian Sonder mit Landrat Andreas Junt und der Landtagabgeordneten Katrin Schindele. Am Dienstag besuchte Jean-Marc Lieberherr das Deutsch-französische Institut (DFI) in Ludwigsburg, das dortigen Goethe-Gymnasium im DFI-Haus, die Konrad-Adenauer-Stiftung, und das Museum im Theodor-Heuss-Haus. "Der Besuch von Jean-Marc Lieberherr war für uns gleichermaßen eine große Ehre und eine Inspiration zugleich. Seine Visionen für eine positive Weiterentwicklung Europas sowie seine Gedanken zu aktuellen Hindernissen sind klar, beeindruckend und motivierend", so OB Sonder, der eine Impulsrede im "Haus der Geschichte" hielt. Lieberherrs Antwort auf die Frage eines Schülers, was Jugendliche aus der Lebensgeschichte Monnets lernen könnten: "Du musst herausfinden, wer Du bist, die Zeit zur reiflichen Überlegung Deiner Gedanken und Visionen nehmen und den richtigen Moment abwarten, sie umzusetzen." Dafür müsse nicht jeder in die Politik gehen. Sein Großvater selbst würde heute vermutlich als "Influencer" gelten, der seine Erfahrungen als Vorbereitung für den entscheidenden Augenblick verstanden habe: Die Zeit im Familienbetrieb im Cognac-Export sei für ihn "das Fenster" gewesen, um den Blick für internationale Beziehungen zu gewinnen, die Mitarbeit in alliierten Rüstungsprojekten in beiden Weltkriegen hätten ihm gezeigt, wie Staaten miteinander kooperieren können. Sein Wissen und seine Erfahrung wandte er an, als es um die Anbindung Deutschlands an Frankreich und andere Länder ging. Denn Monnet sah Ende der 1940er-Jahre den nächsten Krieg zwischen West und Ost bereits heraufziehen: "Aber diesmal wir Deutschland nicht der Anstifter sein, sondern die Trophäe." Im Rathaus würdigte Lieberherr die intensive Partnerschaft zwischen Freudenstadt und Courbevoie sowie die Rolle Freudenstadts zur Pflege der deutsch-französischen Partnerschaft. "Europa wird zu einem sehr großen Teil auf kommunaler Ebene gelebt", so Lieberherr. Für seinen Großvater sei die Idee von Europa ebenfalls mehr gewesen als ein reiner Verbund von Staaten, sondern eine Verbindung ihrer Menschen. Daher fördere die Monnet-Stiftung, der Lieberherr vorsteht, internationale Austauschprojekte, insbesondere für junge Menschen. Bildbeschreibung: Jean Marc-Lieberherr (sitzend links, zusammen mit Oberbürgermeister Adrian Sonder) beim Eintrag im Saal Courbevoie ins Goldene Buch der Stadt. Mit dabei sind (von links) die Gemeinderatsmitglieder Beate Gernsheimer, Philipp Bohne, Axel Reich (Europa-Stadtrat) und Karl Müller sowie Fabienne Janz, im Rathaus zuständig für Partnerschaften. Motiv zwei zeigt Lieberherr beim Vortrag am Kepler-Gymnasium. Fotos: Rath/Stadtverwaltung Freundlich grüßt Sie Volker Rath Stadtverwaltung Freudenstadt Dezernat I | Pressestelle und Referent des OB Rathaus Zimmer 1.04 Marktplatz 1, 72250 Freudenstadt Telefon: +49 7441 890 217 www.freudenstadt.de [Logo_FDS.png] Bitte prüfen Sie, ob diese Mail wirklich ausgedruckt werden muss! Diese E-Mail enthält vertrauliche und bzw. oder rechtlich geschützte Informationen. Wenn Sie nicht der richtige Adressat sind oder diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese Mail. Das unerlaubte Kopieren und die unbefugte Weitergabe dieser E-Mail sind nicht gestattet. Bitte beachten Sie auch unsere Datenschutzrichtlinien: www.freudenstadt.de/datenschutz

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