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Betreff: Veröffentlichung einer Pressemitteilung der Gemeinde Karlsbad Nr. 93

Sehr geehrte Damen und Herren, über die Veröffentlichung der beigefügten Pressemitteilung von der Septembersitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses würden wir uns sehr freuen. Besonders darauf hinweisen möchten wir, dass dort Themen der Haushaltsberatungen zum Doppelhaushalt 2027 / 2028 vorgestellt worden sind. Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses am 23. September Das Gremium vergab in seiner Septembersitzung einen Auftrag über rund 50.450 € für das Gewerk „Rollladenarbeiten – Außenjalousien Realschule“. Dieser geht an die Firma Hoffmann Sonnenschutztechnik GmbH in Ispringen. Die Sanierung des Schulzentrums wird bis zum Jahresende 2026 beendet sein. Die bisher nicht ausgetauschten Sonnenschutzanlagen an den Gebäuden des Schulzentrums sollen von 2026 bis 2028 erneuert werden. Auch wegen des stark in den Fokus gerückten Themas „Hitzeschutz an Gebäuden“ können zusätzlich neuralgische Bereiche nachgerüstet werden. Neun Unternehmen wurden zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert und drei Angebote lagen bei der Submission vor. Der Vergabevorschlag liegt unter der Kostenberechnung (70.150,50 €) des beauftragten Architekturbüros Adler & Retzbach. Auftragsvergabe der Rollladenarbeiten 3. TA – Vollverdunkelungsanlagen Innenbereich Realschule und Gemeinschaftsschule Ein weiterer Auftrag an die Firma Hoffmann Sonnenschutztechnik GmbH in Ispringen befürwortete das Gremium ebenfalls. Dabei handelt es sich um das Gewerk der „Rollladenarbeiten 3.TA – Vollverdunkelungsarbeiten Innenbereich Realschule / Gemeinschaftsschule. Die Auftragssumme beträgt rund 40.660 €. Der Vergabevorschlag liegt unter der Kostenberechnung vom Architekturbüro Adler &Retzbach. Die vom Büro berechneten Kosten betragen rund 49.450 €. Luftbild Pintilie vom Schulzentrum Karlsbad Nachtragsauftrag zum Einbau eines Stromspeichers in der Grundschule Auerbach Die Firma AMMI GmbH aus Karlsbad wird eine Speicherbatterie in der Grundschule Auerbach nachrüsten. Grünes Licht für den entsprechenden Auftrag von rund 38.310 € gab das Gremium in der Septembersitzung. Für die Grundschule Auerbach und die Talblickhalle ist eine effiziente, wirtschaftliche und zukunftsfähige Wärmeversorgung mit einer Wärmepumpen-Kaskade geplant. Künftig soll ein Teil des Strombedarfs der Wärmepumpen regenerativ vor Ort erzeugt werden. Die 2025 installierte Photovoltaik-Anlage (rund 79 kWp) soll dafür durch zwei Batteriespeicher mit insgesamt 80 kWh ergänzt werden. Auftrag für die Bachsanierung am Auerbach Die Firma Nagel erhält einen Auftrag über rund 32.760 € für Sanierungsarbeiten am Auerbach. Im Mai und Juni 2021 kam es in der Gemeinde Karlsbad zu mehreren Starkregenereignissen. Wegen der starken Strömung wurde – so Dominik Guthier vom Sachgebiet Umwelt des Bau- Planungs- und Umweltamtes - auch der Auerbach deutlich beansprucht. Vor allem im Bereich der Hangsicherung auf Höhe der Brücke an der Forlenstraße gab es Probleme. Die dort zur Sicherung eingesetzten Baumstämme wurden durch die Wassermassen weggespült. Die bisherige Hangsicherung aus Baumstämmen wiederherzustellen sei besonders anspruchsvoll. Bei einer Ortsbegehung einigte man sich stattdessen darauf, großformatige Sandsteinblöcke einzusetzen. Zwei Bäume müssen dafür gefällt werden. Für diese Bäume werden zwei Hainbuchen nachgepflanzt. Aufgrund der Lage im Landschaftsschutzgebiet Karlsbader Bachlandschaften ist dies notwendig. Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises stimmte zu. Arbeiten für Instandsetzung des Grabens im Steinig Mit Instandhaltungsarbeiten des Grabens beim Darsbach (Steinighöfe) im Umfang von rund 43.180 € wird die Firma Patrick Schönthaler aus Dobel beauftragt. Für die Entsorgung des Erdmaterials auf der Erddeponie Ittersbach wird mit weiteren Kosten von rund 38.560 € gerechnet. Die voraussichtlichen Gesamtkosten für die Umsetzung dieser Maßnahme belaufen sich auf circa 81.730 €. Die Gemeindeverwaltung wurde von mehreren Landwirten informiert, dass der vorhandene Graben (Darsbach) stark bewachsen ist. Daher könne er das Wasser nicht mehr richtig ableiten. Dieses läuft über den Graben hinaus und weiter auf die angrenzenden Ackerflächen. Beim Ortstermin stellten die Beteiligten fest, dass die Situation verbessert werden muss. Teilbereiche des Grabens sind außerdem auf einer Länge von ca. 1.600 m verlandet. Diese Bereiche müssen nachgearbeitet, gereinigt und wieder in einen richtigen Zustand versetzt werden. Gartenbauarbeiten zum Anlegen der Urnengemeinschaftsgräber auf dem Friedhof Untermutschelbach Der Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt gab grünes Licht für einen Auftrag zum Anlegen der Urnengemeinschaftsgräber auf dem Friedhof Untermutschelbach. Er hat einen Umfang von rund 32.870 €. Auftragnehmer ist die Firma Lutz Herrmann in Karlsbad. Genehmigt wurden auch überplanmäßige Mittel von 19.210 €. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen des Karlsbader Friedhofsgesamtkonzeptes. Für den Friedhof Untermutschelbach ist als erste Maßnahme geplant, ein Urnengemeinschaftsgrabfeld westlich der Evangelischen Kirche zu erstellen. Außerdem sollen circa 20 Baumgräber entstehen. Dafür hat das Ingenieurbüro die Kosten auf 50.595 € geschätzt. Vor Ort wurde festgestellt, dass auch der angrenzende Weg neu hergestellt werden muss. Dieser ist aufgrund seines Alters und der langjährigen Nutzung mittlerweile nicht mehr eben. Die Wegränder haben sich gesenkt. Zudem besteht zum neu anzulegenden Urnengemeinschaftsgrabfeld ein deutlicher Höhenunterschied. Der neu gestaltete Weg soll möglichst barrierefrei ausgeführt werden. Der momentane Zustand ist besonders für Personen mit Rollator oder Rollstuhl nicht passierbar. Auch für Fußgänger gibt es eine erhöhte Stolper- und Unfallgefahr. Die Firma Lutz Herrmann hat für die Ausführung der Gartenbauarbeiten ein Angebot von insgesamt 32.867,21 € abgegeben. Für die Baumgräber werden die Urnenröhren über die Firma BayWa erworben. Die dafür veranschlagten Kosten betragen ca. 3.950,80 €. Für die Maßnahme reichen die vorhandenen Haushaltsmittel nicht aus. Haushaltsberatungen 2027 / 2028 Pläne zur Teilsanierung Berghalle Spielberg vorgestellt Zur Kenntnis nahm der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss die ersten Pläne für eine teilweise Sanierung der Berghalle. Vorbehaltlich der finanziellen Deckung im neuen Doppelhaushalt 2027 / 2028 soll so weitergeplant und die Maßnahmen auch umgesetzt werden. Die Berghalle Spielberg wurde 1981/1982 als Einfeldhalle mit Bühnenbereich für Sport- und Mehrfachnutzung errichtet. Aufgrund des Alters ist hauptsächlich die Dachhaut erheblich sanierungsbedürftig. Bei einer Analyse wurde eine schadstoffbelastete Wellasbestdeckung vorgefunden. Sie ist in schlechtem Zustand und weist zahlreiche Wassereintrittsstellen auf. Daher soll das Dach energetisch und schadstoffmäßig saniert werden. Auch die Dachhaut ist zu erneuern. Die Technik in diesem Bereich wird ebenso erneuert. Als Energiedach soll die Dachfläche für Eigenverbrauch und Überschusseinspeisung mit Photovoltaik genutzt werden. Dies ist ein weiterer Baustein der Photovoltaik-Strategie innerhalb der Gemeinde Karlsbad. Die weiteren Gebäudeteile sind derzeit überwiegend gut funktionsfähig. Umfangreichere Maßnahmen können langfristig gebündelt und später begonnen werden. Für die Maßnahme werden aktuell Baukosten von ca. 950.000 bis 1,0 Mio. € netto, sowie Nebenkosten von circa 150.000 € netto prognostiziert. Die Installationskosten einer Photovoltaik-Anlage kämen noch hinzu. Insgesamt wird – ohne Förderung – mit Kosten von rund 1,4 Millionen € gerechnet. Die weitere Planung soll 2026 erfolgen, sodass die Umsetzung und Abrechnung 2027 angestrebt wird. Dabei werden auch Fördermöglichkeiten geprüft. Architekt Andreas Adler vom beauftragten Büro adler + retzbach rechnet mit einer möglichen Förderung von 150.000 €. Archivfoto Gemeinde Karlsbad Berghalle Spielberg Wasserleitung Waldbronner Höfe Befürwortet wurden die Pläne einer neuen Wasserleitung für die Waldbronner Höfe. Bau-, Planungs- und Umweltamtsleiter Joachim Guthmann erläutert …

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