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Betreff: Pressemitteilung der Stadt Offenburg: LGS Interview

Pressemitteilung Nr. 405/2025 05.09.2025 "Die Bevölkerung mitnehmen" LGS-Geschäftsführerin Jutta Herrmann-Burkart: Öffentlichkeit wird an den Planungen beteiligt Die Landesgartenschau 2032 rückt näher, in den kommenden Wochen stehen einige Termine an. Das OFFENBLATT sprach mit Jutta Herrmann-Burkart, der Geschäftsführerin der Landesgartenschau OG 2032 GmbH. Mit einer Ausstellung im "Stadtraum" wird es am 25. September in Sachen LGS konkreter - was erwartet die Besucher*innen in der Steinstraße 18? Jutta Herrmann-Burkart: Wir wollen den aktuellen Planungsstand versinnbildlichen und für Erläuterungen zur Verfügung stehen. Wir laden die Bürgerschaft dazu ein, sich ganz gezielt mit der künftigen Daueranlage zu beschäftigen. Was heißt Daueranlage? Herrmann-Burkart: Aktuell geht es um das, was bleibt. In die Gestaltung der temporären Schauanlage werden wir erst 2028/29 einsteigen. Am 20. September findet ein Workshop statt, auch online kann man sich beteiligen - welches Ziel verfolgen Sie damit? Herrmann-Burkart: Es ist uns ein ganz großes Anliegen, die Bevölkerung mitzunehmen. Die Art der Gestaltung der Freiflächen soll von einer breiten Mehrheit getragen werden. Immer vorausgesetzt, dass die Vorschläge technisch und finanziell in unser Konzept passen. Wie sieht das Konzept aus? Herrmann-Burkart: Die Flächenzuordnungen sind relativ fest. Überall dort, wo wir Freiflächen für Bewegung und Freizeitgestaltung definiert haben, lässt sich der konkrete Inhalt noch stark mitbestimmen. Nachhaltigkeit ist ein zentraler Aspekt. Der Landschaftspark soll nach der Schau ein stabiler Park sein und sowohl der Klimaanpassung als auch der Naherholung Rechnung tragen. Bei konträren Interessen versuchen wir, einen Mittelweg zu finden. Die GmbH versteht sich als Erfüllungsgehilfin. Wobei uns der Gedanke leitet, dass der Freiraum allen gehört. Welche Aufgabe hat das jetzt konstituierte Begleitgremium? Herrmann-Burkart: Das Gremium setzt sich aus rund 20 Mitgliedern gesellschaftlicher Gruppen zusammen - von Religionsgemeinschaften bis zu Behindertenvertretungen. Es geht darum, möglichst viele Interessen zu berücksichtigen und eine breite Basis für unsere Landesgartenschau zu finden. Ist die LGS in der Stadtgesellschaft schon angekommen? Herrmann-Burkart: Ja, es tut sich was, das Thema wird zunehmend präsenter. Übrigens auch bei jungen Leuten, die es gerne möglichst konkret haben. Sie können sich ganz gezielt beim Schülerforum im November einbringen. Sie brauchen einen langen Atem bis 2032. Gibt es Verschnaufpausen? Herrmann-Burkart: Eigentlich nicht. Es geht jetzt Schlag auf Schlag bis zur Eröffnung, die im Frühjahr 2032 stattfinden wird. Aber das kriegen wir hin. Es wurde schon viel darüber geschrieben - trotzdem noch einmal: Was macht den Reiz der Offenburger Schau aus? Herrmann-Burkart: Tatsächlich das Thema Wasser, die Erlebbarkeit der Kinzig. Zudem werden der Räderbach und der Mühlbach stärker in die öffentliche Wahrnehmung rücken - da werden Flächen auf einmal sichtbar, die derzeit kaum jemand kennt. Wir haben die Zukunft mit der Klimaveränderung im Blick. Foto: Siefke Bildunterschrift: Jutta Hermann-Burkart, LGS-Geschäftsführerin.

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