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Betreff: Weygang-Museum Öhringen mit LIMES-Ausstellung wiedereröffnet

Sehr geehrte Redaktion, mit Bitte um Veröffentlichung dieser Pressemeldung anbei, vielen Dank. Weygang-Museum Öhringen mit LIMES-Ausstellung wiedereröffnet 20 Jahre UNESCO Welterbe - immer sonntags noch bis zum 7. Juni. Mit über 60 Gästen feierte das Weygang-Museum am 2. Mai seine Wiedereröffnung. Den Auftakt nach einer Phase der konzeptionellen Neuordnung bildete die Vernissage zur Sonderausstellung "Der Limes - eine Grenze, die verbindet. 20 Jahre UNESCO-Welterbe". Den Anfang machten die jüngsten Besucherinnen und Besucher: Sie wurden von den erfahrenen Museumsführerinnen Ilse Lenz und Elisabeth Schmid durch die Ausstellung begleitet. Für die erwachsenen Gäste begann das Programm um 16 Uhr mit Grußworten von Oberbürgermeister Patrick Wegener und Museumsleiterin Eva Seydl. OB Patrick Wegener betonte in seiner Rede: "Dass wir diese Wiedereröffnung im Jahr des 10-jährigen Jubiläums der Landesgartenschau Öhringen feiern, ist etwas ganz Besonderes. Denn die Landesgartenschau 2016 stand unter dem Motto 'Der Limes blüht auf' - und genau dieses Motto erinnert uns bis heute daran, welche Bedeutung das UNESCO-Welterbe Limes für unsere Stadt, unsere Region und unsere europäische Geschichte hat." Auch die Museumsleitung Eva Seydl freut sich über die Wiedereröffnung: "Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass das Weygang-Museum als ein kultureller Lernort wahrgenommen wird. Unterschiedliche Angebote sollen die Museumsbesucherinnen und Besucher zu Mitmachen, Austauschen und Nachdenken anregen. Der Bereich Bildung und Vermittlung soll durch den Bau einer Museumswerkstatt mehr ins Zentrum gerückt werden". Im Anschluss führte Limes-Cicerona Doris Köhler fachkundig in die Inhalte der Ausstellung ein. Bei strahlendem Sonnenschein klang die Veranstaltung bei einem Sektempfang im Museumsgarten stimmungsvoll aus. Die Ausstellung der Deutschen Limeskommission würdigt das 20-jährige Jubiläum der Aufnahme des Obergermanisch-Raetischen Limes in die UNESCO-Welterbeliste. Anschauliche Roll-Ups, historische Karten und Luftbilder vermitteln Einblicke in Geschichte, Archäologie und Bedeutung dieses einzigartigen römischen Grenzsystems in Europa und den deutschen Bundesländern. Das Ausstellungsmaterial wurde anlässlich des Jubiläums vom Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald beschafft. "Gerne stellen wir die Ausstellung unseren Mitgliedskommunen zur Verfügung", erklärt Geschäftsführer Karl-Dieter Diemer. "Uns ist wichtig, die Verbundenheit entlang des Limes sichtbar zu machen. Auch wenn historische Themen in der Naturparkarbeit eher eine Nebenrolle spielen, möchten wir mit diesem Angebot das Motto der Ausstellung mit Leben füllen: 'Limes - eine Grenze, die verbindet.'" Seit 2024 unterstützt der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald zudem die Arbeit der regionalen Limes-Cicerones, unter anderem durch Austauschformate und bei der Einwerbung von Fördermitteln, etwa über den Welterbefonds des Landes Baden-Württemberg. Im Jahr 2025 konnten in diesem Rahmen zahlreiche Veranstaltungen umgesetzt werden. Darüber hinaus koordiniert der Naturpark eine Arbeitsgemeinschaft der Naturparke am Limes in Kooperation mit dem Verein Deutsche Limesstraße. Die Sonderausstellung ist noch bis zum 7. Juni zu sehen. Das Museum ist sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet; Führungen können auf Anfrage gebucht werden. ________________________________ Bildunterschrift: Alle großen und kleinen Liebhaber des Römertums finden immer sonntags bis 7. Juni im Öhringer Weygang-Museum in der neuen Ausstellung zum UNESCO-Welterbe LIMES wertvolle Informationen zur römischen Vergangenheit von Öhringen. Foto © Stadt Öhringen

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