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Betreff: Pressemitteilung Verabschiedung Andreas Bombel
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im Gemeinderat Freudenstadt gab es eine Verabschiedung. Näheres entnehmen Sie bitte beigefügter Pressemitteilung.
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Pressemitteilung
3. Februar 2025
Gemeinderat verabschiedet Andreas Bombel
Freudenstadt. Andreas Bombel, mehr als 20 Jahre lang Stadtrat und zeitweise Vorsitzender der CDU-Fraktion sowie ehrenamtlicher Stellvertreter des Oberbürgermeisters, ist aus dem Gemeinderat Freudenstadt verabschiedet worden.
Die Verabschiedung fand auf Wunsch von Andreas Bombel am Freitag in einer internen Feier des Gemeinderats statt, nicht in einer öffentlichen Sitzung. Bombel kann nach seinem Umzug nach Bayern dem Gremium nicht länger angehören. Für ihn rückt Prof. Dr. Ulrich Giesekus nach.
Für das Engagement für die Stadt gab es viel Lob von der Spitze der Stadtverwaltung und von den Stadträten. "Zwei Jahrzehnte in der Kommunalpolitik sind eine lange Zeit", sagte Oberbürgermeister Adrian Sonder. Andreas Bombel habe bewegte Phasen in der Stadtgeschichte erlebt und selbst viel bewegt. Jugend, Soziales und Stadtentwicklung seien Themen gewesen, für die sich Bombel besonders eingesetzt habe. Seine Diskussionsbeiträge habe er als "meinungsstark, gewinnbringend und durchdacht" erlebt. "Das empfand ich immer als sehr wertvoll. Erst nachdenken, nicht gleich rausschießen, das ist in Zeiten von Social Media nicht mehr so groß in Mode", so Sonder. Andreas Bombel habe viel für die Stadt geleistet, mit "Herz und Leidenschaft für die Sache".
Philipp Bohnet, aktueller Vorsitzender der CDU-Fraktion, nannte Andreas Bombel "eine ganz besondere Persönlichkeit". 7670 Tage lang dem Gemeinderat anzugehören, sei ein "unglaubliches Engagement". Darüber hinaus habe sich Bombel in Vereinen und Institutionen eingebracht, etwa als umsichtiger Turnierleiter des Tennisclubs Schierenberg. Bombel es sei einst gelungen, den damaligen Bundespräsidenten nach Freudenstadt zu holen. Bombels Ansatz, bei heiklen Themen "erst mal eine Nacht drüber zu schlafen" und dann zu entscheiden, sei gut und richtig im Sinne des Ergebnisses gewesen.
Stadtrat Hermann John (Freie Wähler) erinnerte an den gemeinsamen Beginn im Jahr 2004. "Wir kamen damals als Jungspunde in den erlauchten Kreis der Gemeinderäte mit Oberbürgermeister Erwin Reichert an der Spitze. Was haben wir für Lehrjahre erlebt", so John. Er und Bombel hätten sich in Sitzungen öfter mal wissend zugezwinkert. Was er sehr schätzte, sei die Verlässlichkeit gewesen. "Wenn wir etwas vereinbart hatten, dann galt es, darauf konnte ich mich immer verlassen. Außerdem warst Du ein guter Ratgeber, in Debatten immer wertschätzend, nie ausfallend, dazu rhetorisch brillant selbst in aufgeheizten Diskussionen", so John. Der Neubau des Krankenhauses Freudenstadt, der Bau der Berghütte Lauterbach, die Ausweisung des Industriegebiets Sulzhau, die Erweiterung des Panoramabads und die Schaffung des neuen Wohngebiets Kohlstätter Hardt seien einige der großen Projekte in Bombels Zeit als Stadtrat gewesen.
Andreas Bombel war sichtlich ergriffen. "Ich bin überwältigt", so der scheidende Stadtrat. Er sei dankbar für die gemeinsame Zeit und die Unterstützung in den Themen, die ihm wichtig gewesen seien. "Meine Meinung war nicht immer die richtige, zumindest nicht die richtige für die Mehrheit der Einwohner dieser Stadt", so Bombel. Daher sei es gut, dass Mehrheiten in der Demokratie entscheiden. Unter Gelächter im Saal räumte er ein, sich auch geärgert zu haben: "Wenn ich mich habe über den Tisch ziehen lassen, was aber selten vorkam."
Bildbeschreibung:
Bürgermeister Wolfgang Fahrner (links) und Oberbürgermeister Adrian Sonder (rechts) dankten Andreas Bombel zum Abschied für das 20 Jahre lange Engagement als Stadtrat in Freudenstadt. Foto: Rath/Stadtverwaltung
Freundlich grüßt Sie
Volker Rath
Stadtverwaltung Freudenstadt
Dezernat I | Pressestelle und Referent des OB
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