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Betreff: Stellungnahme der Städte Ludwigsburg und Marbach zur geplanten Prüfung des Positivbereichs L2 als Deponiestandort auf Ludwigsburger Gemarkung
PRESSEDIENST STADT LUDWIGSBURG
Liebe Redaktionen,
die Städte Ludwigsburg und Marbach habe heute eine gemeinsame Stellungnahme zur geplanten Prüfung des Positivbereichs L2 als Deponiestandort auf Ludwigsburger Gemarkung an den Verband Region Stuttgart adressiert. Die Stellungnahme finden Sie im Anhang. Ergänzend dazu stellen wir Ihnen folgende Zitate zur Verfügung:
Dr. Matthias Knecht, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg: "Für die Stadt Ludwigsburg steht außer Frage, dass die Belange der betroffenen Stadtteile sowie der Städte Marbach und Ludwigsburg im weiteren Verfahren umfassend berücksichtigt werden müssen. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt halten wir den vorgesehenen Standort für ungeeignet. Wir werden die Interessen unserer Bürgerschaft und unserer Stadt mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln vertreten. Die Bürgerinnen und Bürger können darauf vertrauen, dass wir ihre Anliegen mit Nachdruck und Konsequenz einbringen."
Andrea Schwarz, Baubürgermeisterin der Stadt Ludwigsburg und Regionalrätin: "Wenn die Region Stuttgart weitere Deponiekapazitäten für Erd- und Bauschutt braucht, müssen diese verkehrsgünstig liegen, um unnötigen Verkehr zu vermeiden. Vor allem muss die Deponie ohne enge Ortsdurchfahrten anfahrbar sein. Deshalb ist der Standort oberhalb von Neckarweihingen aus meiner Sicht nicht geeignet. Der bisherige Prozess mitsamt der fehlenden Beteiligung der Kommunen, die Kriterien und ihre Gewichtung werfen viele Fragen auf. Das ist nicht gut gelaufen."
Jan Trost, Bürgermeister der Stadt Marbach: "Eine Deponie an dieser Stelle im hochverdichteten Landkreis Ludwigsburg ohne eine leistungsfähige verkehrliche Anbindung sowie großen Lärmbelastungen für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger an unseren Ortsdurchfahrten und im Stadtteil Hörnle lehnen wir kategorisch ab".