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Betreff: Pressemitteilung Eröffnung Ausstellung Adenauer-De Gaulle
Liebe Redaktionen,
und hier noch, ergänzend zur soeben versandten Pressemitteilung, eine Pressemitteilung über die Eröffnung der Ausstellung
Adenauer-De Gaulle.
Ihnen als Themenangebot.
Danke schön und schönen Abend!
Pressemitteilung
26. Januar 2026
Starkes Symbol für die deutsch-französische Partnerschaft
Freudenstadt. Symbolische Grundlage für die deutsch-französische Freundschaft nach dem Zweiten Weltkrieg: Die Ausstellung "Adenauer - De Gaulle. Wegbereiter deutsch-französischer Freundschaft" wurde am Samstag feierlich eröffnet, mit Ehrengästen aus dem Nachbarland.
Zum Festakt im Kienbergfoyer des Kongresszentrums kamen zahlreiche Gäste. Mit dabei waren Teilnehmer des Treffens der deutsch-französischen Gesellschaften in Baden-Württemberg, die den ganzen Tag über in Freudenstadt getagt hatten. Gekommen waren außerdem zahlreiche Vertreter der Bürgerschaft und der Freudenstädter Kommunalpolitik.
"Wir sind stolz und freuen uns, dass diese Ausstellung aktuell bei uns zu sehen ist. Konrad Adenauer, erster Bundeskanzler und Wegbereiter der deutsch-französischen Freund- und Partnerschaft, wurde vor 150 Jahren geboren", so Oberbürgermeister Adrian Sonder. Freudenstadt betrachte die Leihgabe der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus auch als Anerkennung für die bisherige Arbeit. "Unsere Städtepartner- und Freundschaft mit Courbevoie ist eng und lebendig. Sie ist übrigens älter als der Elysee-Vertrag", so Sonder. Er zitierte Adenauer, der die Bande zwischen beiden Ländern mit einer Rose verglich: Wenngleich man diese Blume manchmal auch vorsichtig anfassen müsse, überdaure sie jeden frostigen Winter und treibe im Frühjahr stets neue Blüten hervor.
Gaël De Maisonneuve, französischer Generalkonsul für Baden-Württemberg, würdigte in seiner Rede den Freudenstädter Beitrag für die guten deutsch-französischen Beziehungen. Der Elysée-Vertrag, der im Kern der Ausstellung stehe, sei bis heute "ein starkes Symbol". Die deutsch-französischen Aktivitäten, die Freudenstadt und Courbevoie pflegen, seien "beeindruckend". Um weitere Verbindungen aufzubauen, seien "mutiges Handeln und Engagement" erforderlich.
Auf 20 Tafeln zeigt die Wanderausstellung die Stationen, wie nach dem Zweiten Weltkrieg aus den beiden "Erbfeinden" enge Partner und Freude wurden. Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Konrad Adenauer und Frankreichs Staatspräsident Charles de Gaulle den Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit, der als Elysée-Vertrag in die Geschichte eingegangen ist. Damit besiegelten sie nach etlichen Kriegen die Aussöhnung zwischen Deutschen und Franzosen und stellten die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich auf eine völlig neue Grundlage, die bis heute ihresgleichen sucht.
Die Stadtkapelle Freudenstadt gestaltete die Feierstunde mit. Eine kleine Besetzung des Orchesters spielte drei Stücke, darunter die Europa-Hymne.
Die Ausstellung mit zweisprachiger Erklärung wendet sich an eine breite interessierte Öffentlichkeit und ist grundsätzlich für Besucher jeden Alters und mit unterschiedlichem Vorwissen geeignet. Aufgrund ihrer farbenfrohen Gestaltung spricht sie insbesondere junge Leute an, für die die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus zusätzliches pädagogisches Begleitmaterial anbietet. In Freudenstadt ist sie noch bis zum 12. Februar zu sehen und täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Bildbeschreibung:
Motiv 1: Oberbürgermeister Sonder (links) und Generalkonsul De Maisonneuve bei der Ausstellungseröffnung. Weitere Motive zeigen das Publikum und Musiker der Stadtkapelle Freudenstadt. Fotos: Rath/Stadtverwaltung
Freundlich grüßt Sie
Volker Rath
Stadtverwaltung Freudenstadt
Dezernat I | Pressestelle und Referent des OB
Rathaus Zimmer 1.04
Marktplatz 1, 72250 Freudenstadt
Telefon: +49 7441 890 217
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