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Betreff: PM: Neue Heizung für JHB in Altenheim
Neue Heizung für die Johann-Henrich-Büttner-Schule: Sanierung abgeschlossen
Pelletkessel und Gas-Kaskade versorgen Schule und Sporthalle künftig effizient und zukunftssicher – über 500.000 Euro für Kinder, Lehrkräfte und Vereine
Die Heizungssanierung an der Johann-Henrich-Büttner-Schule in Altenheim ist abgeschlossen. Bürgermeister Tobias Uhrich machte sich gemeinsam mit Ortsvorsteher Jochen Strosack, der stellvertretenden Konrektorin Sabine Dogor sowie Hans-Peter Ziegler und Sieglinde Meinlschmidt vom Bauamt vor Ort ein Bild vom Ergebnis.
Warum wir das angegangen sind
Die bisherige Heizungsanlage stammte aus dem Jahr 1986 und hatte das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Sie versorgte Schulneubau, Altbau und Sporthalle. Eine Schule, in der täglich Kinder lernen und am Abend Vereine Sport treiben, braucht eine Wärmeversorgung, auf die man sich verlässt.
„Eine Schule muss warm sein, und zwar jeden Tag und ohne Wenn und Aber“, so Bürgermeister Uhrich. „Wir haben diese Sanierung nicht angepackt, weil sie schön aussieht, sondern weil wir Verantwortung für die Kinder, die Lehrkräfte und die Vereine in der Halle tragen. Dafür muss die Technik im Keller stimmen, auch wenn man sie nicht sieht.“
Von 1986 in die Zukunft
Das neue System besteht aus einem Pelletkessel, einer Gas-Kaskade aus zwei Gasthermen, mehreren Pufferspeichern sowie neuer Verteilung, Regelung und Elektroverkabelung. Die Planung und Ausschreibung übernahm das Ingenieurbüro Vertec aus Ettenheim. Zusätzlich entstanden ein Pelletlager und eine Trennwand für eine spätere Eigenstromanlage (PV).
Warum Pellets: Nachhaltig und wirtschaftlich
Mit dem Pelletkessel setzt die Gemeinde auf einen nachwachsenden Rohstoff. Die Gasthermen sichern die Versorgung an besonders kalten Tagen ab. Die Vorbereitung für eine Photovoltaikanlage ermöglicht es, später auch eigenen Strom zu nutzen.
„Als Gemeinde haben wir eine Vorbildfunktion“, betont Uhrich. „Wir können nicht von allen Klimaschutz erwarten und bei den eigenen Gebäuden zuschauen. Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gehören für uns zusammen: Wir setzen auf erneuerbare Energie und senken langfristig die Betriebskosten. Das entlastet den Haushalt und damit alle Neuriederinnen und Neurieder.“
Über 500.000 Euro investiert
Die Investition in die neue Heizungsanlage beläuft sich insgesamt auf über 500.000 Euro.
„Das ist viel Geld, und jeder Euro davon ist Geld der Bürgerinnen und Bürger“, sagt Uhrich. „Deshalb ist es mir wichtig, dass wir transparent sagen, was wir machen und warum. Hier fließt das Geld in die Zukunft unserer Kinder und in eine Anlage, die uns über Jahrzehnte trägt. Mein Dank gilt allen Beteiligten: dem Bauamt, dem Planungsbüro, den ausführenden Firmen und der Schulleitung, die während der Arbeiten viel Verständnis aufgebracht hat.“