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Betreff: Tag des offenen Denkmals am 14. September

Stadt Öhringen öffnet am 14. September ihre historischen Schätze zum Tag des offenen Denkmals Vielfältiges Programm von jüdischem Friedhof bis zur Türmerwohnung - Kostenlose Führungen und Einblicke in sonst verschlossene Räume Sehr geehrte Redaktion, am Sonntag, 14. September 2025, beteiligt sich die Stadt Öhringen mit einem abwechslungsreichen Programm am bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Unter dem diesjährigen Motto "WERT-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?" öffnen historische Bauwerke und bedeutsame Stätten ihre Türen für interessierte Bürgerinnen und Bürger. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Bei den meisten Führungen ist keine Anmeldung erforderlich, lediglich für den Blasturm wird eine Voranmeldung empfohlen. Was ist der Tag des offenen Denkmals? Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals® und schafft so den Rahmen für die Veranstaltung. Jedes Jahr brechen beim größten Kulturevent Deutschlands mehrere Millionen Besucher zu Streifzügen durch die Vergangenheit auf. Das diesjährige Motto "WERT-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?" dient als klares Bekenntnis für die gesamtgesellschaftliche Relevanz von Denkmalen und Denkmalpflege. Denn der Wert von Denkmalen lässt sich aus keiner Bilanz und keinem Steuerbescheid ablesen. Der Aktionstag bietet die einmalige Gelegenheit, historische Stätten zu besuchen, die sonst oft verschlossen sind, und dabei die Bedeutung des kulturellen Erbes für unsere Gesellschaft zu erleben. Öhringens Programm am 14. September 2025 Jüdischer Friedhof "Bet Hachajim" - Ein Haus des Lebens Zeit: 14 Uhr (Führung, Dauer: 1 Stunde) Ort: Galgenberg, Im Schönblick, Öhringen Führung: Cornelia Schmidt vom Verein "Gegen Vergessen - Für Demokratie". Keine Anmeldung erforderlich. Der 1911 westlich der Stadt im "Galgenberg" angelegte jüdische Friedhof ist der letzte im Hohenlohischen errichtete seiner Art. Besonders bemerkenswert: Das Tahara-Gebäude (Waschhaus) ist das einzige im Hohenlohekreis erhaltene. Die historische Führung gewährt Einblicke in die jüdische Geschichte Öhringens und die Bedeutung dieser besonderen Ruhestätte. Blasturm der Stiftskirche St. Peter und Paul mit Türmerwohnung Zeit: Führungen zur vollen Stunde zwischen 13 und 17 Uhr Treffpunkt: Eingang am Marktplatz Anmeldung: Erwünscht bis Freitag, 13. September bei Birgit Speth (E-Mail: •••@•••, Tel.: 07941/8288). Der 57 Meter hohe Blasturm mit seinen sieben Stockwerken diente gleichzeitig als hohenloher Archivturm, städtischer Wachturm und Kirchturm. Über 165 Stufen erreichen Besucher die original erhaltene Türmerwohnung. Das 1991 vom Öhringer Heimatverein eingerichtete Turm-Museum zeigt zahlreiche Exponate zur Geschichte des Wachturms. Krypta der Stiftskirche St. Peter und Paul Zeit: Führungen um 14 und 16 Uhr (Dauer: ca. 60 Minuten) Treffpunkt: "Löwentörle"/Südseite der Kirche Führung: Fritz Offenhäuser. Die selten geöffnete Krypta birgt faszinierende Geheimnisse der Geschichte und beherbergt die Grablege der Hohenloher Fürsten. Eine seltene Gelegenheit, diesen besonderen Ort zu erkunden. Weygang-Museum Öffnungszeit: 11 bis 14 Uhr Adresse: Karlsvorstadt 38, 74613 Öhringen. Das in einem repräsentativen Bürgerhaus untergebrachte Museum verdankt seine Entstehung einer Stiftung des Zinnfabrikanten August Weygang. Die Sammlung umfasst Zinn und Fayencen aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert sowie Zeugnisse der Wohnkultur aus Hohenlohe-Franken. Im Gewölbekeller und Garten sind bedeutende Öhringer Funde aus der Römerzeit ausgestellt, darunter Weihesteine, Skulpturen und Alltagsgeschirr. Museum Werkstatt Pflaumer Öffnungszeit: 14 bis 17 Uhr. Das Museum mit Messerschmiede und Schleiferei ist anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Werkstatt Pflaumer" geöffnet. Adresse: Schulgasse 14, 74613 Öhringen. Mit Bitte um Veröffentlichung, vielen Dank. ________________________________ Bildunterschrift: Seltene Ausblicke bekommt man am Tag des offenen Denkmals vom Blasturm der Öhringer Stiftskirche. Zugleich kann die Türmerwohnung hoch über der Stadt besichtigt werden. Fotos © Stadt Öhringen

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