Öffentliche Artikelquelle

E-Mail an die Redaktion

Von: Redaktion Horb am Neckar

Absender: •••@horb.de

An: Unsere Redaktion

Betreff: Medieninformation 203/2026: Bundesweiter Warntag am 10. September 2026

Sehr geehrte Damen und Herren, nachfolgend erhalten Sie eine Medieninformation der Stadt Horb a. N. zum Bundesweiten Warntag am 10. September 2026 mit der Bitte um rechtzeitige Veröffentlichung im redaktionellen Teil. Vielen Dank. Foto: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe *** Medieninformation 203/2026: Bundesweiter Warntag am 10. September 2026 Der bundesweite Warntag soll die Bevölkerung sensibilisieren, sie auf alle verfügbaren Warnmöglichkeiten aufmerksam machen, und so Wissen über den Umgang mit Warnungen vermitteln, was in Notsituationen einen erheblichen Beitrag zum Selbstschutz leisten kann. Er wird jährlich am zweiten Donnerstag im September durchgeführt. Am Donnerstag, 10. September 2026, erproben Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in einer gemeinsamen Übung ihre Systeme zur Bevölkerungswarnung. Ab 11:00 Uhr aktivieren die beteiligten Behörden und Einsatzkräfte unterschiedliche Warnmittel, wie z. B. Radio und Fernsehen, digitale Stadtanzeigetafeln oder Warn-Apps wie BIWAPP oder NINA. Es wird auch wieder der Warnkanal Cell Broadcast ausgelöst. Dies bedeutet, dass jeder Mobilfunkteilnehmer, der mit seinem Endgerät in einer Mobilfunkzelle eingebucht ist, eine Warnung auf sein Handy erhält, ohne dass eine App notwendig ist. Das Handy muss lediglich eingeschaltet sein und die technischen Voraussetzungen besitzen bzw. die öffentlichen Warnungen aktiviert sein. Bei den meisten modernen Geräten (Android ab Version 11, iOS ab Version 15.6.1) ist die Funktion bereits voreingestellt aktiviert. Die genauen Bezeichnungen der Menüpunkte können je nach Gerät und Betriebssystem leicht variieren. Sie können die Einstellungen auch durch die Suchfunktion in den Geräte-Einstellungen finden, indem Sie nach Begriffen wie "Cell Broadcast", "Warnmeldungen" oder "Notfallbenachrichtigungen" suchen und diese überprüfen. Die Entwarnung erfolgt dann um 11:45 Uhr auf den gleichen Kanälen. Warn-Apps als sinnvolle Warnmelder Bürgerinnen und Bürger müssen hierbei nichts weiter tun, als darauf zu achten, wie sie die Warnung erreicht, damit sie im Ernstfall besser reagieren können. Zur besseren Reichweite des Warntages kann beitragen, wer Freunde und Angehörige informiert. Auch das Nutzen einer Warn-App wie BIWAPP oder NINA oder der städtischen Horb-App erhöht die Chance, im Notfall öffentliche Warnungen zu erhalten. Weitere Informationen im Internet gibt es unter www.warnung-der-bevoelkerung.de oder www.bundesweiter-warntag.de. Rückmeldekanal für die Bevölkerung Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wird auch in diesem Jahr wieder einen Rückmeldekanal für die Bevölkerung zum bundesweiten Warntag einrichten. Die Bürgerinnen und Bürger können am 10. September ab 11:00 Uhr auf der Internetseite www.warntag-umfrage.de ihre Erfahrungen und Wahrnehmungen rund um den Warntag mitteilen. Vor wenigen Wochen hat das BBK die Umfrageergebnisse zum zurückliegenden Warntag 2025 veröffentlicht. Alle Informationen und einen ausführlichen Bericht zu den Umfrageergebnissen des Warntages 2025 sind auf der Internetseite des Bundesamtes unter www.bbk.bund.de erhältlich. Die Stadt Horb a. N. wird am bundesweiten Warntag mitmachen und die städtischen Warnmittel auslösen: * In den Stadtteilen Ahldorf, Betra, Dettensee, Dettingen, Dettlingen, Grünmettstetten, Mühlen, Mühringen, Nordstetten, Rexingen und Talheim werden die vorhandenen Sirenen ausgelöst. * Über die städtische Homepage und die Horb-App wird eine Warnmeldung veröffentlicht. * Zusätzlich zu den bereits bestehenden Sirenenstandorten werden erstmals sechs neu errichtete Sirenenanlagen im Stadtgebiet ausgelöst. Diese befinden sich an folgenden Standorten: - Rathaus in der Kernstadt Horb - Gemeinschaftsschule am Hohenberg - Gymnasium Horb - Feuerwehrhaus Mühringen - Rathaus Grünmettstetten - Grundschule Dettingen Wie ist Horb mit Sirenen ausgestattet? Neben den Sirenenanlagen aus dem damaligen Zivilschutz-Konzept des Bundes, die 1993 in das Eigentum der Stadt Horb a. N. übernommen wurden, hat der Gemeinderat im Jahr 2024 den Aufbau eines neuen, flächendeckenden Sirenenwarnsystems für das Stadtgebiet bis zum Jahr 2028 beschlossen. Dieses war notwendig, da im bisherigen Sirenennetz aufgrund des Alters der Sirenen zunehmend Ausfälle zu verzeichnen sind und die damaligen Beschallungsberechnungen heute nicht mehr passen. Die neuen digitalen Sirenen sind im Falle eines Netzausfalls mit einer Batteriepufferung ausgestattet und ermöglichen neben der Alarmierung der Feuerwehr auch die Alarmierung der Bevölkerung, unter anderem mit digitalen Sprachdurchsagen. Dadurch können im Ereignisfall neben den Warnsignalen auch konkrete Informationen und Verhaltenshinweise an die Bevölkerung übermittelt werden. Die Umsetzung erfolgt nach einer festgelegten Priorisierung, bei der insbesondere der jeweilige Warnbedarf, die örtlichen Gegebenheiten sowie eine möglichst flächendeckende Erreichbarkeit der Bevölkerung berücksichtigt werden. Die bereits vorhandenen Sirenen aus dem früheren Zivilschutz bleiben während der Übergangsphase weiterhin in Betrieb. Im Zuge des weiteren Ausbaus werden diese bestehenden Anlagen entsprechend der festgelegten Priorisierung schrittweise durch moderne digitale Sirenen ersetzt und anschließend zurückgebaut. Auf diese Weise entsteht in den kommenden Jahren ein einheitliches, modernes und ausfallsicheres Sirenennetz. Ziel ist es, dass nach Abschluss des Ausbaus alle Stadtteile über ein flächendeckendes Sirenenwarnkonzept verfügen und die Bevölkerung im gesamten Stadtgebiet im Ereignisfall schnell und zuverlässig gewarnt werden kann. *** Mit

Anhänge